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Wandern in Kastellaun
3 schöne Touren für Dein Wanderwochenende im Hunsrück

Nach vier Stunden Verspätung dank Bahnchaos war ich komplett genervt. Für die geplante Wanderung auf der Traumschleife Josefsblick war es inzwischen zu spät.

Also musste eine Alternative her. Keine Stunde später stand ich an einem kitschig schönen Seerosenteich mitten im Wald und war überrascht, wie schön selbst diese spontane Ersatztour war.

Erst später wurde mir klar, dass die Ersatztour nur ein kleiner Vorgeschmack auf das war, was Kastellaun Wanderern zu bieten hat: Mehrere zertifizierte Traumschleifen und der Saar-Hunsrück-Steig sorgen dafür, dass einem hier so schnell nicht die Touren ausgehen.

Ich war nur zwei Tage hier, wusste aber schon vor der Abreise, dass ich unbedingt zurückkommen muss. Die Auswahl an Wanderungen ist so groß, dass ich problemlos eine ganze Woche damit verbringen könnte, immer neue Wege zu entdecken.

Wenn du nach abwechslungsreichen Wanderungen im Hunsrück suchst, zeige ich dir drei Touren rund um Kastellaun, die mich besonders begeistert haben, inklusive praktischer Tipps für deinen Aufenthalt.

Linda steht beim Wandern in Kastellaun auf einem Feldweg am Waldrand und blickt über weite Felder bis zu den Windrädern des Hunsrück am Horizont.
Wandern auf der Kastellauner Traumschleife Burgstadt-Pfad

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Warum Du rund um Kastellaun wandern solltest

Im Hunsrück gibt es viele schöne Wanderorte. Kastellaun hat mich allerdings überrascht, weil hier gleich mehrere Dinge zusammenkommen, die ein Wanderwochenende besonders unkompliziert machen:

Eine große Auswahl an Wanderwegen, kurze Wege vor Ort und eine Infrastruktur, die auch ohne Auto gut funktioniert.

Auswahl an Wanderwegen

Rund um Kastellaun findest Du gleich mehrere der schönsten Wanderwege im Hunsrück. Direkt vor der Haustür liegen vier Traumschleifen (der Burgstadt-Pfad, der Dünnbach-Pfad, der Masdascher Burgherrenweg und die Baybachklamm) sowie das Traumschleifchen Junge Wald.

Dazu kommen zahlreiche weitere Rundwanderwege und vier Etappen des beliebten Weitwanderweges Saar-Hunsrück-Steig.

Dadurch gibt es Touren für praktisch jedes Fitnesslevel. Egal ob Du eine entspannte Halbtageswanderung suchst, mit Kindern unterwegs bist oder lieber 20 Kilometer und mehr auf dem Saar-Hunsrück-Steig läufst, die Auswahl ist erstaunlich groß.

Du musst nicht einmal eine Wander-App nutzen oder Karten lesen können. Die Beschilderung der Traumschleifen und des Saar-Hunsrück-Steigs ist so gut, dass Verlaufen praktisch unmöglich ist.

⇨ Die Traumschleifen im Saar-Hunsrück sind als Premiumwanderwege vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert. Bewertet werden dabei unter anderem Wegequalität, Landschaftserlebnis, Beschilderung und Abwechslungsreichtum.


Schnell auf dem Weg

Was Kastellaun für mich als Wanderbasis besonders attraktiv macht: Du verlierst kaum Zeit mit der Anfahrt zu den Touren.

Mit dem Auto erreichst Du die meisten Wanderungen innerhalb weniger Minuten, aber selbst ohne eigenes Fahrzeug funktioniert das erstaunlich gut.

Ich war während meines Aufenthalts ausschließlich mit Bus und zu Fuß unterwegs. Die Busse fahren zwar nicht im Minutentakt, für ein Wanderwochenende reicht das Angebot aber völlig aus. Wer möglichst klimafreundlich unterwegs sein möchte, muss lediglich etwas genauer planen.


Alles da, was ich für ein Wanderwochenende brauche

Kastellaun an sich lohnt eigentlich schon den Ausflug. Der Ort hat eine niedliche Altstadt mit Fachwerkhäusern und darüber thront die nicht zu übersehende Burgruine. Die Besichtigung ist übrigens kostenlos, achte aber auf die Öffnungszeiten.

Außerdem liegen Unterkünfte, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten nah beieinander. Das spart vor und nach den Wanderungen viel Zeit und Energie.

Anders als manch anderer Wanderort wirkt Kastellaun weder überladen noch künstlich touristisch inszeniert. Es ist ein Ort, in dem noch Menschen leben und nicht nur Urlaub machen.

Linda zeigt auf die Wegmarkierung der Traumschleife Burgstadt-Pfad an einem Baumstumpf entlang eines schmalen Waldwegs bei Kastellaun.
Überall bei Kastellaun ist bestens beschildert
Blick auf die Geierlay-Hängeseilbrücke, die sich über das bewaldete Mörsdorfer Bachtal bei Kastellaun spannt, mit einer Wegmarkierung der Geierlayschleife im Vordergrund.
Geierlay Hängeseilbrücke von weiter unten

Traumschleife Burgstadt-Pfad

Eigentlich war der Burgstadt-Pfad für mich nur eine Ersatztour. Wegen vier Stunden Verspätung durch die Deutsche Bahn hatte ich meine ursprünglichen Wanderpläne längst begraben.

Entsprechend niedrig waren meine Erwartungen. Umso überraschter war ich, wie schnell mich diese Runde entschleunigt hat. Keine fünf Minuten nach dem Start war der Reisestress vergessen.

Spektakulär unspektakulär, könnte man sagen! Der Startpunkt ist in 10 Gehminuten vom Zentrum erreichbar und nach nur ein paar Schritten ist Kastellaun weit weg. Fast ausschließlich auf waldigen Pfaden führt die Traumschleife durch lichten Wald.

Besonders gefallen hat mir, dass unterwegs immer wieder kleine Highlights auftauchen. Mal sind es die aufklappbaren Baumtafeln, mal der jüdische Friedhof oder eine der vielen Sinnesbänke entlang des Weges.

Dadurch wirkt die Tour abwechslungsreicher, als man es bei den wenigen Höhenmetern zunächst erwarten würde.

Der Soonewaldblick bietet auf halber Strecke schöne Ausblicke über die Felder. Mein persönliches Highlight war allerdings der Seerosenteich.

So idyllisch, dass er fast schon kitschig wirkte. Zwischen den Seerosen, dem stillen Wasser und der völligen Ruhe hätte ich dort problemlos deutlich länger sitzen bzw. auf der Sinnesbank liegen können.

Am Ende geht’s über den Klimawanderlehrpfad mit interessanten Infoboards zurück zum Ausgangspunkt und keine 10 Minuten später ist man wieder am Marktplatz.

Für wen ich die Traumschleife Burgstadt-Pfad empfehle

Ich würde den Burgstadt-Pfad vor allem Familien, Wanderanfängern und allen empfehlen, die keine Lust auf große Anstiege haben.

Die Runde lebt nicht von spektakulären Aussichtspunkten oder sportlichen Herausforderungen, sondern von ihrer entspannten Atmosphäre und den vielen kleinen Highlights entlang des Weges.

Länge: 7,5km | Höhenmeter: ↑ 90 & ↓ 90 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot

Linda sitzt am Seerosenteich der Traumschleife Burgstadt-Pfad und blickt auf die von Schilf und Bäumen umgebene Wasserfläche im Wald bei Kastellaun.
Seerosenteich auf der Traumschleife Burgstadt-Pfad
Linda wandert in Kastellaun auf einem naturbelassenen Waldpfad der Traumschleife Burgstadt-Pfad über runde Holztrittsteine durch einen von Farnen und dichtem Grün geprägten Abschnitt des Hunsrück.
Holztrittsteine durch den Wald bei Kastellaun

Traumschleife Geierlay

Die Geierlay Hängebrücke ist ohne Frage das bekannteste Ausflugsziel der Region. Mit 360 Metern gehört sie zu den längsten Hängeseilbrücken Europas und viele Besucher kommen ausschließlich hierher, um einmal hinüberzulaufen, ein Foto zu machen und anschließend wieder umzudrehen.

Echt schade, denn die lohnenswerte Wanderung beginnt für mich erst hinter der Brücke.

Die Traumschleife Geierlay führt natürlich ebenfalls über die Hängebrücke. Der große Vorteil ist jedoch, dass man sie auf der Rundwanderung immer wieder aus anderen Perspektiven erlebt. Unter anderem von unten aus dem Tal.

Gerade diese Ausblicke haben mich fast noch mehr beeindruckt als der Gang über die Brücke selbst.

Kaum hat man die Geierlay hinter sich gelassen, wird es überraschend ruhig. Während rund um die Brücke oft ordentlich Betrieb herrscht, fühlt es sich auf den Waldwegen drumherum schon wenige Minuten später so an, als hätte man die Region für sich allein.

An mehreren Stellen entlang des Weges laden Sinnesbänke dazu ein, die Aussicht auf die Hängebrücke und das Tal in Ruhe zu genießen.

Unterschätzt habe ich die Höhenmeter. Die Tour ist zwar nicht besonders lang, dafür geht es deutlich häufiger auf und ab, als ich erwartet hatte. Zu Beginn überwiegend bergab, kommt die Rechnung am Ende zurück, wenn die verlorenen Höhenmeter wieder eingesammelt werden müssen.

Genau dieser Schlussabschnitt entlang des plätschernden Mörsdorfer Bachs hat mir allerdings besonders gefallen. Steil, anstrengend, aber sehr idyllisch.

Für wen ich die Traumschleife Geierlay empfehle

Eigentlich sollte jeder, der die Geierlay Hängebrücke erleben möchte, auch diese Traumschleife wandern. Die Brücke ist zwar das große Highlight der Region, die Wanderung macht den Ausflug aber erst komplett.

Die Strecke ist grundsätzlich einfach, trotzdem kein reiner Spaziergang. Durch die vielen Auf- und Abstiege sowie die teilweise schmalen Pfade im Tal solltest Du eine normale Grundkondition mitbringen.

Länge: 6,5km | Höhenmeter: ↑ 260 & ↓ 260 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot

Linda steht am Aussichtspunkt der Geierlay und posiert vor dem Bilderrahmen mit Blick auf die Hängeseilbrücke, die sich durch das bewaldete Tal im Hunsrück spannt.
Ausblick am Beginn der Hängebrücke Geierlay
Linda zeigt beim Wandern im Hunsrück auf die Geierlay, die hoch über einer blühenden Wiese zwischen den bewaldeten Hängen des Mörsdorfer Bachtals verläuft.
Blick auf die Geierlay aus dem Mörsdorfer Bachtal

Saar-Hunsrück-Steig Etappe 20 (Mörsdorf – Kastellaun)

Wenn Du die Etappe 20 des insgesamt 410 Kilometer langen Saar-Hunsrück-Steigs wanderst, solltest Du den Zustieg über die Geierlay Hängebrücke wählen. Einen spektakuläreren Start in den Wandertag kann ich mir jedenfalls kaum vorstellen.

Kurz hinter Mörsdorf führt eine aktuelle Umleitung wegen Baumfällarbeiten rund um den Burgberg über schmale Straßen. Das funktioniert zwar problemlos, macht aber gleichzeitig deutlich, wie viel schöner die eigentlichen Steigpassagen sind.

Zurück auf dem Saar-Hunsrück-Steig beginnt für mich der mit Abstand schönste Abschnitt der gesamten Etappe. Immer wieder verläuft der Weg direkt am Mörsdorfer Bach entlang. Das Wasser plätschert vor sich hin, schmale Pfade schlängeln sich durch den Wald und regelmäßig stehen Bänke an genau den Stellen, an denen man ohnehin kurz sitzen bleiben möchte.

Zwischendrin: die Burgruine Balduinseck. Die beeindruckenden Mauern liegen direkt am Weg und eignen sich perfekt für eine Pause.

Mein Lieblingsabschnitt ist übrigens gleichzeitig Teil der Traumschleife Masdascher Burgherrenweg. Diese Tour steht bei mir jetzt ganz weit oben auf der Liste für den nächsten Besuch.

Der Abschnitt erinnerte mich stellenweise stark an den Natursteig Sieg. Statt spektakulärer Aussichten stehen hier naturnahe Pfade, Bachläufe und eine angenehm ruhige Waldlandschaft im Mittelpunkt.

Etwa fünf Kilometer vor Kastellaun wartet dann noch eine kleine Überraschung: der Diellaysteig.

Der kurze Kletterabschnitt kann zwar umgangen werden, wer schwindelfrei und halbwegs trittsicher ist, sollte ihn aber unbedingt mitnehmen. Hier sind die vorhandenen Drahtseile kein nice-to-have, sondern absolut notwendig.

Gerade weil die Strecke zuvor eher gemütlich verläuft, sorgt dieser Abschnitt noch einmal für etwas Abenteuer.

Durch das Dorf Bell und über schmale Waldwege rund um das Militärgelände geht es Richtung Kastellaun. Irgendwann taucht dann die Burgruine vor einem auf und kündigt das Ziel der Etappe bereits von Weitem an.

Für wen ich die Etappe 20 des Saar-Hunsrück-Steigs empfehle

Du solltest für diese Wanderung eine gewisse Grundkondition mitbringen. Die Kombination aus knapp 20 Kilometern Strecke und rund 500 Höhenmetern macht die Tour deutlich anspruchsvoller als die zuvor beschriebenen Traumschleifen.

Durch einzelne felsige Passagen und den Diellaysteig (alles immer mit Seilsicherung) solltest Du außerdem ein Mindestmaß an Trittsicherheit mitbringen.

Länge: 19km (inkl. Zustieg) | Höhenmeter: ↑ 500 & ↓ 400 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot

Die Ruine der Burg Balduinseck erhebt sich über dem Tal bei Buch und zählt zu den historischen Höhepunkten einer Wanderung bei Kastellaun auf dem Saar Hunsrück Steig.
Burgruine Balduinseck
Linda hält sich an einem Drahtseil entlang eines schmalen Felswegs am Diellaysteig fest und meistert eine der anspruchsvolleren Passagen durch die bewaldeten Hänge auf dem Saar Hunsrück Steig.
Diellaysteig

Kastellaun, der Ort

Kastellaun liegt im Herzen des Hunsrücks zwischen Mosel, Rhein und Nahe und zählt knapp 6.000 Einwohner.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die imposante Burgruine Kastellaun, die hoch über der Altstadt thront und schon von Weitem sichtbar ist. Die Besichtigung ist kostenlos möglich, allerdings nur von Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen zwischen 12 und 17 Uhr.

In der kleinen Altstadt, unterhalb der Burg findest Du außerdem einige hübsche Fachwerkhäuser, Cafés und Restaurants. Einen besonders schönen Blick auf die Burgstadt hast Du übrigens vom Aussichtspunkt Hohe Buch (⇨ Lage), der direkt am Saar-Hunsrück-Steig liegt.

Ehrlicherweise habe ich Kastellaun selbst während meines Aufenthalts kaum erkundet, denn meine Tage waren komplett mit Wandern gefüllt.

Trotzdem hat mir das Städtchen als Basis für ein Wanderwochenende ausgesprochen gut gefallen. Alles liegt nah beieinander, die Wege sind kurz und nach den Wanderungen war ich innerhalb weniger Minuten wieder im Zentrum.

Genau das macht Kastellaun für mich so attraktiv: Morgens schnell auf dem Wanderweg, abends genauso schnell wieder bei Restaurant, Unterkunft oder Supermarkt. Viel unkomplizierter kann eine Wanderbasis eigentlich kaum sein.

Burg Kastellaun mit ihrem historischen Burghaus erhebt sich über der Altstadt von Kastellaun im Hunsrück.
Burgruine Kastellaun

Übernachten in Kastellaun

Während meines Aufenthalts in Kastellaun habe ich im Hotel-Landgasthof „Altes Stadttor“ übernachtet.

Für Wanderer ist die Lage ideal: Bushaltestelle, Supermarkt, Restaurants und Altstadt liegen direkt vor der Haustür. Auch nach einem langen Wandertag musste ich nie weit laufen, was ich sehr angenehm fand.

Trotz der zentralen Lage war es wunderbar ruhig. Mein Zimmer war, genau wie das gesamte Haus, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Besonders gefallen haben mir die alten Holzmöbel und die Deko auf den Etagen, die zum Charme und auch zur Fassade des Hotels passen.

Auch das hoteleigene Restaurant kann ich empfehlen. Das Abendessen war richtig lecker (ich hatte den Spargel) und die Atmosphäre im Biergarten angenehm entspannt. Auf der Speisekarte stehen vor allem regionale Gerichte und saisonale Zutaten im Mittelpunkt.

⇨ Mehr Details zum Hotel-Landgasthof „Altes Stadttor“

Der gemütliche Innenhof des Hotel & Landgasthaus Altes Stadttor in Kastellaun lädt mit historischem Mauerwerk, Kopfsteinpflaster und schattigen Sitzplätzen zum Verweilen ein.
Biergarten des Hotel & Landgasthaus Altes Stadttor
Rustikales Doppelzimmer im Hotel & Landgasthaus Altes Stadttor in Kastellaun mit Holzboden, sichtbaren Dachbalken und gemütlicher Einrichtung.
Mein Zimmer im Hotel & Landgasthaus Altes Stadttor

Praktische Infos zum Wandern in Kastellaun

Anreise nach Kastellaun

Mit dem Auto erreichst Du Kastellaun von Koblenz aus in rund 40 Minuten. Am flexibelsten bist Du damit natürlich bei der An- und Abreise sowie bei der Planung Deiner Wanderungen.

Allerdings funktioniert die Anreise auch ohne Auto erstaunlich gut. Ich selbst bin mit dem Expressbus 615 vom Koblenzer Hauptbahnhof angereist. Der fährt stündlich und braucht nur etwa zehn Minuten länger als die Fahrt mit dem Auto.

Beste Reisezeit für Kastellaun

Zum Wandern bevorzuge ich grundsätzlich Frühling und Herbst. Dann sind die Temperaturen meist angenehm, die Luft oft besonders klar und die Sicht über den Hunsrück häufig am schönsten.

Ich war Ende Mai während einer Hitzewelle vor Ort und hatte eigentlich damit gerechnet, auf den Wanderwegen ordentlich ins Schwitzen zu kommen.

Tatsächlich fühlte es sich deutlich angenehmer an als erwartet. Viele Wege verlaufen durch schattige Wälder und immer wieder entlang kleiner Bäche, die für eine spürbar kühlere Atmosphäre sorgen.

Deshalb würde ich auch die Sommermonate für Wanderungen rund um Kastellaun ohne Einschränkung empfehlen.

Toureninfos und Wegbeschreibungen

Die Ferienregion Kastellaun ist was Toureninfos und Wanderbeschreibungen angeht, wirklich gut aufgestellt. Du findest wirklich alles Wissenswerte auf der Internetseite des Ortes.

Wenn Du wie ich aber noch gerne Karten in den Händen hältst oder persönliche Infos brauchst, solltest Du die gut ausgestattete Touristeninformation, zentral gelegen in der Marktstraße besuchen. Gefühlt hatte mein Rucksack danach ein Kilo mehr Gewicht….

Blick vom Aussichtspunkt Hohe Buch über die Felder und Dächer von Kastellaun bis zu den sanften Höhenzügen des Hunsrück.
Aussichtspunkt Hohe Buch mit Blick auf Kastellaun

Fazit

Nach meinen zwei Wandertagen in Kastellaun bleibt bei mir vor allem ein Gedanke hängen: Für die Region hätte ich deutlich mehr Zeit gebraucht.

Zwischen Traumschleifen, Saar-Hunsrück-Steig und den vielen weiteren Wanderwegen rund um die Burgstadt habe ich längst nicht alles geschafft, was auf meiner Liste stand und es gibt so viel mehr von dem ich nichts wusste.

Genau das spricht für Kastellaun als Wanderbasis. Du kannst hier problemlos ein Wochenende verbringen, wirst aber auch bei einem längeren Aufenthalt nicht so schnell ohne Touren dastehen.

Für mich war das definitiv nicht der letzte Besuch.


Offenlegung: Dieser Artikel enthält Werbung für meinen Kooperationspartner, die Ferienregion Kastellaun, die mich zu dieser bezahlten Medienreise eingeladen hat. Die Inhalte und meine persönliche Meinung, die ich in diesem Beitrag wiedergebe, wurden dadurch nicht beeinflusst.


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Ich schicke Dir regelmäßig, aber nicht mehr als einmal im Monat, Wanderideen und Inspiration für die Westalpen, die Dich träumen und planen lassen.

    Linda steht auf einem Berghang und blickt auf den türkisfarbenen Lago d'Apsoi, umgeben von steilen Felswänden.