Monti Sibillini Nationalpark
Wanderparadies im Zentrum Italiens
Der wunderschöne Monti Sibillini Nationalpark ist ein Wander- und Ausflugsparadies mitten in Italien. Alpine Gipfel von bis zu 2500m, urige Dörfer und weite mondartige Landschaften.
Dank des herausragenden Konzepts des Housesitting, konnten wir 6 Wochen in der wunderschönen Region Marken verbringen. „Unser“ Haus hatte Blick auf die Gipfel des Monti Sibillini Nationalpark. Mehrfach waren wir auf Erkundungstouren und Wanderungen unterwegs.
Hier findest Du alle Informationen für Deinen (Wander-)Urlaub im Monti Sibillini Nationalpark.
Monti Sibillini Nationalpark Überblick
Zentral, mitten in Italien, an der Grenze der Regionen Umbrien und Marken liegt der 70000 Hektar große Monte Sibillini Nationalpark (it. Parco nazionale dei Monti Sibillini).
Zugehörig zum Gebirgszug der Apenninen weisen die fast 2500m hohen Sibillinischen Berge des Nationalparks alpinen Charakter auf. In dem 1993 gegründeten Nationalpark gibt es über 20 Gipfel, die 2000 Höhenmeter übersteigen.
Zwei der höchsten Berge, der Monte Vettore (2476 m) und der Monte Sibliia (2173 m), sind gut erschlossen und dementsprechend beliebt bei Wanderern. Auf breiten Straßen kommt man sehr nah an diese Gipfel heran und im Norden und Westen führen sogar Seilbahnen, der kleinen Skigebiete bis auf 2000m hoch.
Die schroffen Felswände, tiefe Höhlen, schöne Bergseen und blühende Täler und Hochebenen der Monti Sibillini sind ein wahres Paradies für Wanderer und Mountainbiker.
Abwechslungsreiche Vegetationen, die mal an Island und mal an Südamerika erinnern, prägen die Landschaft: Die unteren Ebenen des Nationalparks bis ca. 1700m sind zumeist bewaldet, die höheren Lagen sind durchweg mit Gras bewachsen.
Legende: Der Sage nach lebte in einer Grotte, knapp unterhalb des Monte Sibilla Gipfels, die apenninische Sibylle, eine Gestalt aus der römischen Mythologie.
Sie gehört nicht zu den bekannten zehn Sibyllen, hat aber, da sie für Landwirtschaft und Handwerk zuständig war, in der Erinnerung der Bewohner der Gegend überlebt. Vor dem Eingang dieser Höhle sagte sie die Zukunft voraus, was damals viele ratsuchende Menschen anzog.
Interessant: Michelangelo hat fünf Sibyllen an die Decke der Sixtinischen Kapelle gemalt.
Erdbebenserie 2016 / 2017
Von August 2016 bis Februar 2017 erschütterten mehrere starke Erdbeben die Region des Sibillini Nationalpark. Es starben Hunderte Menschen, unzählige Dörfer und Gemeinden wurden zerstört.
Das schwerste Erdbeben der Serie ereignete am 30. Oktober 2016 mit der Stärke 6,5 auf der Richterskala, im Ort Norcia.
So schön die Natur, so niederschmetternd und erschreckend ist der Anblick, der noch immer in Trümmern liegenden Ortschaften, vor allem im Südwesten des Nationalparks.
Highlights im Monti Sibillini Nationalpark
Hochebene von Castelluccio di Norcia
Die 15 m2 große Hochebene von Castelluccio liegt auf ca. 1350m und besteht eigentlich aus drei Ebenen: Pian Grande, Pian Piccolo und Pian Perduto. Vor allem das Pian Grande ist von Ende Mai bis Anfang Juli das wahrscheinlich beliebteste Fotomotiv der Monti Sibillini.
Zu dieser Jahreszeit verwandeln sich die Felder der karstigen Schwemmebene in ein farbenfrohes Blütenmeer aus rotem Mohn, blauen Kornblumen und gelben Rapsblüten. Wir waren (leider) im Winter vor Ort, daher sehen die Fotos nicht so bunt aus.
Die Farbexplosion dieser Blütezeit (it. Fioritura) verdanken wir der Tatsache, dass Castelluccio di Norcia ein Zentrum des Linsenanbaus ist.
Da für den Anbau keine Herbizide eingesetzt werden, kommt es zur Verunreinigung des Linsensaatguts mit den verschiedensten Wildblumensamen, die im Frühsommer um die Wette blühen.
Tipp: Traditionell wird in der dritten Juniwoche der Höhepunkt der Blüte erwartet und zu diesem Zeitpunkt auch die „Fiorita“, das Fest zur Blüte, gefeiert. Grundsätzlich zur Blütezeit ist diese Region bereits ein sehr beliebtes Ausflugsziel, rund um das Fest wird es hier noch voller.
Monte Vettore
Der Monte Vettore hat 2476m und ist der höchste Gipfel des Nationalparks und der gesamten italienischen Region Marken. Er ist beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, da die Gipfelbesteigung technisch nicht schwierig ist.
Das abgebrochene oder umgeknickte Gipfelkreuz steht auf einem großen Plateau, auf welchem sich die Menschenmassen gut verteilen.
Die 360 Grad Sicht ist fantastisch und ich konnte in der Ferne sowohl die Adria als auf der anderen Seite den Gipfel des Gran Sasso erkennen.
Monte Sibilla
Der 2173m hohe Berg Monte Sibilla gab dem gesamten Massiv und dem Nationalpark seinen Namen.
Nah dem Gipfel befindet sich die Grotte, in der Sibylle, die mythologische Figur und Namensgeberin, gelebt haben soll. Wegen der Steilheit und Unzugänglichkeit des Geländes war es äußerst schwierig, ins Innere der Grotte zu gelangen.
Norcia
Norcia liegt auf 600m, am Fuß des Monti Sibillini Nationalparks und ist der größte Ort der Region. Innerhalb der Stadtmauern finden sich viele Gebäude aus dem 13. & 14. Jahrhundert. Dank ihres reichen Kulturerbes gehört Norcia zur Vereinigung „Borghi più belli d’Italia“ (schönste Orte Italiens).
Lesetipp: Weitere schöne Orte der Vereinigung „Borghi più belli d’Italia“, über die ich bereits geschrieben habe, sind Finalborgo in Ligurien sowie Usseaux und Monteforte d’Alba im Piemont
Während der Erdbebenserie in 2016 mit Stärken von bis zu 6,5 auf der Richterskala wurden mehrere Gebäude zerstört, darunter die Kirche San Salvatore, die Kathedrale Santa Maria Argentea und die Basilika von San Benedetto.
Ein Großteil des historischen Zentrums ist immer noch eine Baustelle, aber trotzdem sehenswert.
Norcia ist über die Grenzen Italiens hinaus für seine Schwarzen Trüffel und Schweinewürste bekannt. Daher werden noch heute Feinkostläden in Italien als Norcineria bezeichnet.
Visso
Der schöne Ort Visso mit seinem malerischen Zentrum ist der Sitz des Nationalparks. Seine Ursprünge gehen wahrscheinlich auf das 13. Jahrhundert v. Chr. zurück, was sicherlich an der herausragenden Lage, am Zusammenfluss von fünf Tälern, liegt.
Wie auch Norcia gehört Visso zur Vereinigung „Borghi più belli d’Italia“ (schönste Orte Italiens). Das historische Zentrum ist von einer Stadtmauer mit 4 Haupttoren umgeben.
Hauptsehenswürdigkeiten sind oder besser gesagt, waren die Stiftskirche Santa Maria, das Heiligtum von Macereto, die Kirche St. Augustine und der Gouverneurspalast.
Info: Ende Oktober 2016 wurde die Gemeinde zum Epizentrum von drei Erdbeben, die erhebliche Schäden an den Gebäuden des historischen Zentrums verursachten. Das historische Zentrum ist mittlerweile eine Geisterstadt. Es ist verwaist und die Natur erobert sich langsam ihre Welt zurück.
Vor den altehrwürdigen Mauern wohnen nun viele Einwohner, teilweise noch in Containern, obwohl es wahrscheinlich nie zurück ins ehemalige Dorfzentrum geht….
Lago di Pilato / Pilatussee
Wunderschön eingerahmt zwischen dem Monte Vettore, der Cima del Redentore und dem Pizzo del Diavolo befindet auf 1941m.ü.M. der Lago di Pilato. Der in einem Gletscherkessel gelegene Bergsee ist der einzige natürliche See in den Marken.
Hier lebt eine endemische, rote Süßwassergarnele, die etwas 10mm groß ist, mit dem Bauch nach oben schwimmt und sonst nirgendwo auf der Welt vorkommt. Da seine Eier am Uferrand zwischen Felsen abgelegt werden, ist es absolut verboten, sich dem Wasser zu nähern oder gar im See zu schwimmen.
Um den brillenförmigen See ranken viele Legenden und Sagen. So wurde, einer Legende nach, der Leichnam von Pontius Pilatus in diesem See versenkt und erhielt dadurch seinen Namen.
Andere Legenden erzählen, dass es im Lago di Pilato einen Eingang zur Unterwelt gab. So wurde der See ab dem 13. Jahrhundert ein beliebter Ort für Totenbeschwörungen. Dies nahm solche Ausmaße an, dass der Zugang verboten, am Taleingang ein Galgen und um den See Trockenmauern errichtet wurden.
Erreichbar ist der interessante Bergsee ab dem Pass Forca di Presta in ca. 3 Gehstunden (one-way), von Foce di Montemonaco in ca. 3,5 Gehstunden (one-way) oder vom Colle di Montegallo in 4,5 Gehstunden (one-way).
Abtei Abbazia di Sant’Eutizio
Südostlich des Ortes Preci erhebt sich die Abtei von Sant’Eutizio über einen Abgrund, der das Castoriana Tal beherrscht. Die Abtei gehört zu den ältesten Klosterkomplexen Italiens.
Wandern im Monti Sibillini Nationalpark
Der noch recht ursprüngliche Parco nazionale dei Monti Sibillini bietet zahllose Möglichkeiten für Wanderer. Die beliebteste Wanderung führt auf den höchsten Gipfel der Sibillinischen Berge, dem Monte Vettore (Beschreibung folgt weiter unten).
Weitere gute Ausgangspunkte für Wanderungen sind die Orte Visso und Castelluccio, die kleinen Skigebiete Pintura – Bolognola, Frontignano – Ussita und Sarnano Neve sowie die verschiedenen Rifugios wie zum Beispiel das Rifugio Casali und das Rifugio Fargno.
Top-Wanderungen etwas ausführlicher beschrieben
1. Gipfelwanderung zum Monte Vettore
Die aussichtsreiche Wanderung zum höchsten Berg des Monti Sibillini Nationalparks ist technisch nicht schwierig, erfordert jedoch Kondition. Vom Pass Forca di Presta geht es stetig, für 5km bergauf.
Der recht breite Wanderweg besteht ausschließlich aus Schotter, was ihn an manchen Stellen dementsprechend etwas rutschig macht. Es gibt ein paar wirklich steile Stellen, der restliche Weg ist einfach, doch konstant ansteigend.
Da der einfache Wanderweg sich oberhalb der Baumgrenze befindet, hast Du während der gesamten Tour wunderschöne Aussichten auf die Hochebene von Castelluccio auf der einen und die Adria auf der anderen Seite.
Nach dem Passieren des unspektakulären Gipfels des Monte Vetteretto, erreichst Du das Rifugio Tito Zilioli (2233m) welches sich als Zwischenziel für eine Pause anbietet. In diese Schutzhütte kann man nicht einkehren, es ist nur ein Ort zum Bivakieren.
Hinter der Hütte öffnet sich eine herausragende Sicht auf die benachbarten Gipfeln Cima del Redentore (2448m) und Pizzo del Diavolo (2410m). Erfahrene Wanderer können von hier auch zum Lago di Pilato wandern.
Glücklicherweise ist das Gipfelplateau weitläufig und die aufgestiegenen Menschenmassen verteilen sich hier gut. Am kaputten Eisenkreuz genießt man einen fantastischen 360 Grad Rundblick, der vom Adriatischen Meer bis hin zum Gran Sasso reicht.
Der Abstieg erfolgt anschließend auf dem gleichen, aussichtsreichen Weg. Es gibt keinerlei Ausschilderung. Diese ist aber auch nicht nötig, da es keine Alternativen zum Hauptweg gibt und aufgrund der hohen Beliebtheit, Du nur den anderen Wanderern bergauf folgen musst.
Tipp: Diese Wanderung ist überaus beliebt. Meide dementsprechend die Hochsaison (Juli und August) und die Wochenenden.
Start- & Endpunkt: Forca di Presta (1550m.ü.M.)
Länge: 11km (Hin & zurück)
Höhenmeter: ↑ 920 / ↓920
Schwierigkeit: mittel
Link zu den weiteren Fotos und Details der Wanderroute mit Komoot
2. Gipfelwanderung zum Monte Sibilla
Im Sommer gibt es von Montemonaco zum Ausgangspunkt der schönen Gipfeltour am Rifugio Sibilla einen Shuttlebus. Alternativ ist die Schotterstraße mit dem Auto recht gut befahrbar.
Vom Rifugio Sibilla geht es erst recht steil bergauf bis zum Sattel zwischen Monte Sibilla (links) und dem 1791 Meter hohen Monte Zampa (rechts). Der aussichtsreiche Wanderweg führt von hier etwas unterhalb des Grat bis kurz unter den Gipfel. Hier gibt es eine kleine Stelle, die mit einer Kette gesichert ist.
Kurz hinter der eingestürzten Grotte der Sibilla erreicht man nach ca. zwei Stunden Aufstieg das kleine schwarze Metallkreuz am Gipfel. Die Aussicht inkludiert auch hier die Adria und den Gran Sasso.
Der Rückweg führt über einen dahinter liegenden Nebengipfel und einen felsigen Grat, bis zu einer Schotterstraße. Auf dieser geht es gemütlich zurück zum Rifugio Sibilla.
Start- & Endpunkt: Rifugio Sibilla (1550m.ü.M.)
Länge: 11,4km (Hin & zurück)
Höhenmeter: ↑ 560 / ↓560
Schwierigkeit: mittel
Link zu den Details der Wanderroute, aufgezeichnet mit Komoot

3. Monte Bove Gipfeltour
Startpunkt für die aussichtsreiche Gipfeltour ist das kleine Skigebiet Ussita – Frontignano, im Nordwesten des Nationalparks. Über einfach aber stetig ansteigende Bergpfade geht es erst zum Gipfel des Monte Bove Nord, auf 2112m.
Wer möchte, kann vorher bereits den Gipfel des Croce di Monte Bove erklimmen, nur ein kleiner Abstecher vom Wanderweg entfernt. Aussichtsreich geht es zum Südgipfel der Berggruppe, dem Monte Bove Sud (2169m). Auf diesem schönen Wegstück werden oft Gämsen gesichtet.
Auf dem Rückweg, vorbei an den Skiliften kann noch der Monte Bicco (2052m) bestiegen werden, auch nur ein kleiner Abstecher vom Hauptweg entfernt.
Info: Das kleine Skigebiet von Frontignano – Ussita war nach dem verheerenden Erdbeben von 2016 mehrere Jahre geschlossen. Im Februar 2022 wurden die ersten Bahnen wieder in Betrieb genommen.
Start- & Endpunkt: Frontignano (1320m.ü.M.)
Länge: 12km
Höhenmeter: ↑ 910 / ↓910 (inkl. aller Gipfel)
Schwierigkeit: mittel-schwer
Link zu den Details der Wanderroute via Komoot
4. Grande Anello dei Sibillini
Der 124km lange Fernwanderweg Grande Anello dei Sibillini führt in 7-9 Etappen rund um den Monti Sibillini Nationalpark. Er verläuft zum größeren Teil in den Marken, nur 2 Etappen liegen in Umbrien.
Der schöne Rundweg verläuft immer am Rand des Gebirges entlang, meist in Höhenlagen zwischen 600m und 1500 Höhenmetern. Bester und gut erreichbarer Start- und Endpunkt ist der Ort Visso.
Mein Tipp: Wer diese schöne Mehrtagestour wandern möchte und Übernachtungen benötigt, sollte sich zwingend vorab informieren. Seit dem Erdbeben 2016 sind noch nicht alle Unterkünfte wieder geöffnet und manche Orte können keinerlei Übernachtungsoptionen mehr anbieten.
Wanderkarten und Reiseführer
Für weitere Wanderung empfehle ich Dir einen Blick auf die Wandervorschläge des Monti Sibillini Nationalparks. Außerdem haben mir folgende Wander- und Reiseführer für diese wunderschöne Region bei der Planung sehr geholfen:
Beste Wander- und Besuchszeit
Beliebteste Zeit für einen Besuch der Sibillini Berge und des Nationalparks ist für viele die Blütezeit von Mai bis Anfang Juli. In dieser Zeit ist man selten irgendwo alleine unterwegs.
Die Sommermonate Juli und August sind grundsätzlich gute Monate zum Wandern, wenn es auf die Gipfel über 2000 Höhenmetern gehen soll. Ist es zu dieser Zeit unglaublich heiß in der Region, versprechen die Gipfel Abkühlung.
Da diese Monate jedoch mit den Sommerferien der Italiener zusammenfallen, ist es auch zu diesem Zeitpunkt schön voll im Nationalpark.
Meine Empfehlung ist der Herbst. Im Oktober färben sich die Blätter in die schönsten Farben und die Gipfel sind noch schneefrei. Erste Schneefälle gibt es meist erst ab Ende Oktober / Anfang November und die großen Menschenmassen trifft man dann nur am Wochenende (wenn überhaupt).
Übernachten in den Sibillini Bergen
Gute Ausgangspunkte und Standorte für Ausflüge und Wanderungen im Monti Sibillini Nationalpark sind die Orte am Rand des Gebirges: Norcia, Sarnano, Amandola, Montemonaco.
Übernachten in Norcia
Für eine Basis am südwestlichen Parkeingang empfehle ich die Pension Affittacamere Residenza Montedoro. Das Zentrum von Norcia ist weniger als einen Kilometer entfernt, es gibt kostenfreie Parkplätze und WLAN. Frühstück gibt es im Ortszentrum in der Bar VaiVai.
Übernachten in Sarnano
Der wunderschöne Ort Sarnano, im Nordosten des Monti Sibillini Nationalparks und ist nicht vom Erdbeben gezeichnet. Die schmalen Gassen und historischen Häuser sind noch komplett intakt. Das B&B La Casa di Giulia findet sich in einem solchen renovierten Haus aus dem 14. Jahrhundert, mitten in der Altstadt.
Übernachten in Amandola
Östlich des Parks bietet sich der schöne Ort Amandola als Basis an. Die wunderschöne Villa delle Rose punktet mit ihrer spektakulären Dachterrasse und parkähnlichem Garten. Die Zimmer sind stilecht eingerichtet, mit ausreichend Platz und kostenfreien WLAN.
Fazit zum Monti Sibillini Nationalpark
Der wunderschöne Nationalpark ist ein Traum für Wanderer. Es gibt viele, aussichtsreiche Gipfel, die dank guter Infrastruktur leicht erreichbar sind. Auch mit kleinen Wanderungen kann man große Aussichten genießen. Ein ideales Reiseziel, vor allem im Frühling und Herbst!
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass vor allem viele kleine Orte im Südwesten des Parks wie z.B. Visso auch heute noch unter den verheerenden Erdbeben von 2016 / 2017 leiden. Ganze Dorfzentren sind zerstört und viele Einwohner leben noch immer in provisorischen Wohncontainern an den Dorfeingängen.
Weitere Inspiration für die Region gefällig?
Keine Stunde weiter nördlich befindet sich der schöne Parco Naturale Regionale Gola della Rossa e di Frasassi, mit einem der größten Karsthöhlensystemen Europas, den Grotte di Frasassi.
Auch solltest Du unbedingt die Regionalhauptstadt der Marken, Ancona erkunden. Ebenfalls nur ca. eine Stunde entfernt, liegt Assisi, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens.