Saalachtaler Höhenweg
Panoramawanderung im Salzburger Land
Es gibt Touren, die brennen sich ins Gedächtnis. Wegen der Ausblicke, der Stille am Gipfel oder weil einfach alles passt. Der Saalachtaler Höhenweg im Salzburger Land war für mich genau so eine Wanderung.
Knapp 19 Kilometer lang, fünf (oder vielleicht sogar sechs?) Gipfelkreuze, ein Panorama vom Großglockner bis zum Hochkönig und überall: blühende Heide, Heidelbeersträucher und traumhaft abwechslungsreiche Wanderwege.
Am zweiten Tag meiner Wanderwoche mit Frosch Sportreisen führte uns unser Guide auf genau diesen Panoramaweg. Schon nach der ersten Stunde war für mich klar: diese Tour gehört zu den Wander-Highlights rund um Saalbach Hinterglemm.
In diesem Beitrag zeige ich Dir die Highlights der Tour, den genauen Routenverlauf und gebe Dir praktische Tipps, falls Du sie selbst wandern möchtest.
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Etappenübersicht: Saalachtaler Höhenweg West im Detail
Info: Der Saalachtaler Höhenweg besteht aus einem Ost- und einem Westteil.
Ich beschreibe Dir hier den westlichen Abschnitt. Die östliche Route beginnt an der Asitz- oder Steinbergbahn in Leogang und verläuft über mehrere Gipfel bis zum Biberg bei Saalfelden. Sie ist kürzer, aber ebenfalls sehr aussichtsreich.
Von der Kohlmaisbahn zur Wildenkarhütte
Früher begann die Route in Saalbach. Seit der Eröffnung der Kohlmaisbahn startet man aber bequem an der Bergstation. So haben wir es auch gemacht, denn mit knapp neunzehn Kilometern ist die Tour schon nicht ohne.
Der Höhenweg ist insgesamt spannend und traumhaft schön: mal auf wurzeligen Waldpfaden, mal über freie Rücken mit weitem Blick ins Tal.
Fast die gesamte Zeit begleitet ein Panorama, das einfach überwältigend ist. Im Süden die Hohen Tauern mit Glockner und Venediger, im Norden Kalkalpen mit Hochkönig, Watzmann, Loferer und Leoganger Steinbergen. Selten habe ich beim Wandern so viel Zeit mit Gucken und Staunen verbracht.
Vom Startpunkt am Kohlmaiskopf, wo die Bergbahn ankommt, schlängelt sich der Weg sanft auf und ab, vorbei am Panorama 6er-Lift und an der kleinen Grünen Böden Hütte, wo wir eine Trinkpause machten.
Danach weiter zur Wildenkarhütte, die wirklich gemütlich eingerichtet ist. Einkehren wäre verlockend gewesen, aber für eine Mittagspause lag sie uns zu früh auf der Strecke. Unsere Wanderführerin von Frosch Sportreisen hatte ohnehin einen schöneren Platz für uns im Kopf.
Wenn ich nicht gerade das Panorama fotografiert habe, war es die blühende Heide, die mich begeistert hat. Dazwischen ein Meer aus Heidelbeersträuchern. Und ja, ich habe mich natürlich ausführlich bedient.
Vom Wildenkarkogel zum Alpenkino
Ein weiteres Highlight war das blau glitzernde Speicherbecken am Wildenkarkogel. Vom dortigen Gipfelkreuz bietet sich noch einmal ein fantastischer Blick, bevor der Wanderweg auf die Leoganger Bergseite wechselt.
Das nächste Gipfelkreuz steht bei der Schönleitenhütte. Ab hier wurde es etwas voller, denn der Asitzkopf mit seiner Gondel ist nicht weit.
Ein kurzes Stück auf dem Forstweg später führte uns Kira zu unserem Pausenplatz: dem „Alpenkino“. Panorama ohne Ende, Bänke und Liegen zum Ausstrecken. Besser hätte ein Butterbrot nicht schmecken können.
Vom Geierkogel zum Lochalmköpl
Nach dieser ausgedehnten Pause fiel es echt schwer, wieder aufzubrechen. Über breite Wiesenpfade erreichten wir den Geierkogel mit seinem Kreuz.
Ab hier waren wir dann fast wieder allein unterwegs, die meisten bleiben in der Nähe der Gondelstationen. Durch lichten Wald wanderten wir weiter zum Lochalmköpl, natürlich ebenfalls mit einem Kreuz.
An einer Weggabelung zeigte der offizielle Weg nach links Richtung Biberg und Saalfelden. Wir nahmen jedoch den rechten, kürzeren Pfad, der weniger geröllig ist. So ließen wir zwar den Haiderbergkogel aus, kamen dafür an einem kleinen Tümpel vorbei.
Finale auf der Sausteige und Abstieg nach Viehhofen
Der letzte Anstieg führte hinauf zur Sausteige. Wieder ein Gipfelkreuz, wieder ein grandioser Ausblick, diesmal weit über den Zeller See: ein echtes Finale mit Wow-Effekt.
Von dort begann der Abstieg. Erst über aussichtsreiche Almwiesen und Hänge, dann durch den Wald. Der Weg zog sich, nach so vielen Kilometern spürten wir die Beine. Aber abwechslungsreich und schön war er trotzdem.
In Viehhofen erreichten wir schließlich die Bushaltestelle, die uns zurück nach Saalbach brachte. Müde, glücklich und mit unzähligen Eindrücken dieser Traumtour im Kopf.
Saalachtaler Höhenweg West: Fakten & GPX zur Tour
Wandertipps für Deine Tour im Glemmtal
Anreise nach Saalbach
Startpunkt ist die Talstation der Kohlmaisbahn in Saalbach. Von dort bringt Dich die Gondel direkt zur Bergstation am Kohlmaiskopf, wo die Tour beginnt.
Als Gast im Frosch Sportclub Thuiner hatte ich die JOKER CARD, mit der die Nutzung der Bergbahnen in Saalbach-Hinterglemm kostenlos ist.
Ohne diese Gästekarte kostet die Bergfahrt mit der Kohlmaisbahn regulär rund 30 € pro Person (Stand: Sommer 2025).
Öffnungszeiten Bergbahn & Rückfahrt mit dem Bus
Die Kohlmaisbahn fährt in der Sommersaison in der Regel täglich zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr. Die genauen Betriebszeiten können variieren, also unbedingt vorher checken.
Für den Rückweg von Viehhofen bringt Dich der Linienbus 680 (halbstündlich oder stündlich, je nach Uhrzeit) bequem wieder nach Saalbach.
Welche Ausrüstung Du brauchst
Feste Wanderschuhe sind für die Alpen natürlich Pflicht. Auch wenn der Weg technisch nicht schwierig ist, bist Du doch viele Stunden auf schmalen Wald- und Wurzelpfaden unterwegs.
Wanderstöcke haben sich für mich vor allem beim langen Abstieg nach Viehhofen absolut bezahlt gemacht, eine echte Entlastung für die Knie. Außerdem wichtig:
- genügend Wasser, denn es gibt kaum Optionen zum Auffüllen. Mein Wasserfilter hat sich hier super bewährt, denn Kuhtränken gab es öfter mal.
- Sonnenschutz, da Du viel in der Sonne wanderst
- Proviant, da die Einkehrmöglichkeiten eigentlich zu früh am Weg sind
Wegbeschaffenheit & Schwierigkeit der Höhenweg-Route
Der Höhenweg selbst ist gut ausgeschildert und wechselt angenehm zwischen Wurzelpfaden, Waldwegen, offenen Rücken und Wiesenpfaden. Insgesamt technisch leicht, aber mit knapp 19 km Länge und knapp 1600 hm Abstieg doch konditionell fordernd.
Geführtes Wandern mit Frosch Sportreisen
Hätte mein langjähriger Kooperationspartner Frosch Sportreisen nicht einen Sportclub in Saalbach Hinterglemm, wäre ich wahrscheinlich nie ins Glemmtal gefahren und hätte damit eine echte Traumtour verpasst.
Bei eigener Vorbereitung hätten mich die vielen Infos zu Ost- und Westvarianten des Saalachtaler Höhenwegs sowie den verschiedenen Zustiegsoptionen wahrscheinlich eher verwirrt.
Ehrlich gesagt haben sie mich sogar im Nachhinein noch etwas durcheinandergebracht und das, obwohl ich den Weg bereits gewandert bin.
Mit Frosch war das kein Thema: Die erfahrenen Wanderguides übernehmen Planung und Organisation, und ich konnte einfach genießen.
Der Saalachtaler Höhenweg war nur eine von mehreren großartigen Tageswanderungen, die vor Ort angeboten wurden und um keine einzige musste ich mich selbst kümmern.
Unsere Wanderguides haben uns schon am Vorabend die Touren vorgestellt (jeweils eine einfache und eine etwas schwierigere Option) und uns dann sicher und entspannt durch den Tag geführt.
Sie kennen nicht nur die schönsten Pausenplätze, sondern auch kleine Abkürzungen oder stille Aussichtspunkte abseits der Hauptwege.
Einfach entspannt, top organisiert und voller Erlebnisse: genau deshalb liebe ich meine Wanderurlaube mit Frosch.
Ähnlich tolle Erfahrungen mit Frosch hatte ich übrigens auch schon im Cilento Nationalpark in Italien sowie in Champéry im Wallis oder Westendorf am Wilden Kaiser.
⇨ Infos zu weiteren tollen Destinationen für Aktiv- und Wanderreisen mit Frosch Sportreisen.
Offenlegung
Diesen Artikel konnte ich, dank einer bezahlten Kooperation, mit Frosch Sportreisen schreiben. Meine Meinung wurde in keinster Weise dadurch beeinflusst, noch wurden mir irgendwelche Vorgaben für diesen Artikel gemacht. Vielen Dank dafür!
Danke auch für die tollen Erfahrungen und Erlebnisse, die ich vor Ort machen konnte!