Die 12 schönsten Wallis Sehenswürdigkeiten
Orte und Wanderungen, die Du gesehen und erlebt haben musst
Das Wallis ist für mich eine dieser Regionen, bei der man am liebsten gleich alles sehen möchte: Gletscher, Weinberge, alte Dörfer und natürlich das Matterhorn.
Ich habe das Glück mehrfach im Jahr in dieser schönen Region der Schweiz wandern zu dürfen und dabei entdecke ich jedes Mal neue, oft kleine aber sehenswerte Orte.
In diesem Beitrag zeige ich Dir meine persönlichen Highlights, von bekannten Klassikern bis zu Ausflugszielen, die nicht jeder Tourist auf dem Zettel hat. Ideal für alle, die sich nicht entscheiden können: „Berge oder Kultur?“ Im Wallis bekommst Du nämlich beides.
1. Zermatt und das Matterhorn
Natürlich führt kein Weg vorbei, das beliebte Dorf Zermatt und das weltberühmte Matterhorn auf die Liste der besten und schönsten Wallis Sehenswürdigkeiten zu setzen. Ich war mittlerweile bereits drei Mal im autofreie Zermatt, immer zu einer anderen Jahreszeit.
Das höchste Skigebiet Europas bietet ganzjährig Schneesicherheit und wird Jahr für Jahr als bestes Skigebiet der Alpen ausgezeichnet.
Meine Highlights in Zermatt im Sommer sind Wandererlebnisse wie die malerische 5-Seenwanderung oder der Matterhorn Glacier Trail, der durch die Rückstände des Theodulgletschers führt. Zwei ganz unterschiedliche Touren!
Einer meiner Lieblings-Aussichtspunkt für das Matterhorn, einem der höchsten Gipfeln Europas, und 28 weitere 4000er-Gipfel ist die Plattform am Gornergrat.
Diese Aussichtsplattform liegt auf knapp 3100m, direkt neben dem Gornergletscher (dem drittgrößten Gletscher der Alpen) und gehört zu den Top-Ausflugszielen der Schweiz.
Als auch etwas ganz Besonderes empfinde ich die Gondelverbindung Matterhorn Alpine Crossing aus Breuil Cervinia im italienischen Aostatal, die mittlerweile auch im bis nach Zermatt befahrbar ist. Ein wirklich tolles, aber auch nicht ganz günstiges Erlebnis!
2. Die Charles Kuonen Hängebrücke
Mit 494 Meter, ist die Charles Kuonen Hängebrücke, die die Orte Zermatt und Grächen verbindet, die längste Fussgänger-Hängebrücke der Alpen. An ihrem höchsten Punkt befindest Du Dich 85 Meter über dem Boden.
2017 wurde diese neue Hängebrücke, oberhalb von Randa eröffnet, nachdem die alte Brücke 2010 wegen unstabilem Gelände gesperrt werden musste.
Erreichbar ist die einmalige Hängebrücke in ca. 2std Wanderzeit ab Randa. Sie liegt auf dem herausragenden Europaweg, einer der schönsten 2-Tageswanderungen in den Alpen.
Die Überquerung der Brücke ist kostenlos und Du brauchst dafür ca. 10 Minuten.
3. Suonen bzw Bisse / Historische Wasserkanäle im Wallis
Suonen (frz. Bisses) gehören für mich zum Wallis wie das Matterhorn zum Postkartenständer.
Diese historischen Wasserleitungen wurden schon im Mittelalter gebaut, um das Schmelzwasser aus den Gletschern auf die Felder und Wiesen zu leiten und viele von ihnen funktionieren bis heute.
Man begegnet ihnen unweigerlich beim Wandern, oft ganz unscheinbar, plätschernd am Wegrand. Und manchmal führen sie durch richtige kleine Abenteuerpfade.
Ich bin im Spätsommer den Chemin des Bisses gewandert. Eine der schönsten Mehrtagestouren der Schweiz, die von Martigny bis Grimentz, meist oberhalb des Rhônetals entlang.
Fast die ganze Strecke verläuft an alten Suonen, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihrem eigenen Charakter. Mal schmal und wild, mal gemütlich und fast meditativ.
Besonders im Kopf geblieben ist mir auch die Bisse du Ro oberhalb von Crans-Montana: spektakulär in den Fels gebaut, mit atemberaubender Aussicht und einer kleinen Portion Nervenkitzel.
Wer es etwas ruhiger mag: Die Suonen „Unnerwasser“ und „Bodmerwasser“, die man beim Dorfrundgang um Saas-Fee bewundern kann, sind wunderschön restauriert und perfekt für eine entspannte Wanderung mit Blick auf die höchsten Berge der Schweiz.
4. Grimnetz
Das Dorf Grimnetz gilt als eines der schönsten Dörfer im Wallis. Es liegt traumhaft, auf einer Höhe von 1564m.ü.M., mitten im Tal des Val d’Anniviers.
Wunderschöne, alte Holzhäuser schmücken den historischen, autofreien Dorfkern und überall blühen malerisch rote Geranien die Gassen.
Im ältesten Haus des Dorfes, dem Bürgerhaus, gibt es einen seltenen Gletscherwein zur Verkostung. Er kann nicht gekauft, sondern nur in den Kellern von Anniviers verkostet werden, wo er direkt aus dem Fass gezapft wird.
Vom malerischen Dorf lassen sich im Sommer herausragende Wanderungen, zum Beispiel zum Moiry-Gletscher unternehmen. Er ist einer der spektakulärsten Gletscher der Alpen und seine Zunge ein eindrücklicher Beweis des Klimawandels.
Mein Tipp: Grimnetz ist übrigens die 7. und letzte Etappe des Suonenwanderweges Chemin des Bisses, den ich für den Spätsommer oder Herbst absolut empfehlen kann.
5. Sion und seine Schlösser
Die sonnenverwöhnte Kleinstadt Sion (dt. Sitten) liegt mitten im Rhonetal und ist der Hauptort des Wallis. Ich liebe diese perfektgelegen Kleinstadt! Schon von weitem sieht man seine Schlösser Valère und Tourbillon, die auf zwei Hügeln thronen und das Tal dominieren.
Zur Burganlage von Valère gehört auch eine Stiftskirche, in welcher die älteste noch spielbare Orgel der Welt, aus dem Jahr 1430 steht.
Unterhalb der Schlösser liegt die schöne Altstadt von Sion und um die alpine Stadt herum erheben sich die Weinberge.
Mein Tipp: Aufgrund der zentralen Lage im Rhonetal ist Sion ein guter Ausgangsort für Ausflüge ins Wallis, wenn Du ein paar Tage Zeit zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten hast.
Übrigens: Das wunderschöne Wallis, ist der 3. größte Kanton der Schweiz. Im Südwesten des Landes gelegen, grenzt er an Frankreich und Italien. Über 40 Viertausender Gipfel bieten herausragende, alpine Wanderungen im Sommer und traumhafte Skierlebnisse im Winter.
6. Aletschgletscher
Der Große Aletschgletscher ist der größte Gletscher der Alpen und wahrscheinlich die beliebteste und bekannteste Sehenswürdigkeit im Wallis!
Ausgehend vom 3800m.ü.M. gelegenen Konkordiaplatz beträgt seine Länge (noch) fast 23km. Die Jungfrau-Aletsch-Region, mit dem Aletschgletscher im Mittelpunkt, ist seit 2001 anerkanntes UNESCO-Welterbe.
Info: Ich empfehle Dir unbedingt den Besuch der Villa Cassel auf der Riederfurka, unweit des Eisriesen. Dort befindet sich das Pro Natura Zentrum Aletsch mit wechselnden, interessanten Ausstellungen zur Flora und Fauna der Region.
Oberhalb des Fieschtals liegen die autofreien Bergdörfer Bettmeralp und Fiescheralp, die Ausgangspunkt für viele Wanderungen zum Großen Aletschgletscher sind.
Eine meiner Lieblingswanderungen in der Aletsch Arena und im gesamten Kanton Wallis ist die Panoramawanderung entlang des Aletschgletscher: Eine tolle Mehrtageswanderung zwischen den Bergdörfern, immer entlang des Gletschers.
Mein Wandertipp: Wenn Du schon mal da bist, vergiss nicht auch zum Fieschergletscher zu wandern, dem zweitgrößten Gletscher der Alpen. Er steht immer im Schatten des nahgelegenen „großen Bruders“.
7. Unterirdischer See von St-Léonard
Der unterirdische See von St.-Léonard (fr. Lac Souterrain de Saint-Léonard) liegt in den Weinbergen zwischen den Orten Sion und Siders. Mit einer Fläche von 6000 m² ist er der größte bekannte, natürliche, unterirdische See Europas.
1943 soll der berühmte Höhlenforscher Jean-Jacques Pittard die Höhle mithilfe einer Luftmatratze erforscht haben.
Damals stand das Wasser innerhalb der Höhle noch bis zur Decke. Nach einem Erdbeben 1946 sank der Seespiegel ab und der See wird schiffbar. 1949 wird die Grotte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Während der dreißigminütigen Ruderbootfahrt auf dem unterirdischen See erfährst Du alle Fakten, Geschichten und Anekdoten über diesen einmaligen Ort in Deutsch, Französisch oder englischer Sprache.
Mein Tipp: Denk, auch im Hochsommer, an eine Jacke. Die Grotte hat nur ca. 15 Grad!
Öffnungszeiten: Mitte März bis Ende Oktober, täglich von 10:00 – 17:00 Uhr
Hier findest Du weitere Infos und die Möglichkeit, Deinen Besuch online zu buchen.
8. Rhonegletscher
Nirgends sonst in Europa kann man mit dem Auto so nah an einen Gletscher heranfahren wie an den stetig schwindenden Rhonegletscher, unterhalb des Furkapasses. Ein Ausflug im Wallis, den man gemacht haben muss, bevor es zu spät ist!
Der kontinuierlich schmelzende Gletscher wird voraussichtlich in ca. 80 Jahren verschwunden sein. Im 19. Jahrhundert und noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts reichte der er vom Quellgebiet der Rhone bis auf den Talboden vor dem Ort Gletsch.
Statt vorzufahren empfehle ich die aussichtsreiche Höhenwanderung auf dem 4-Quellen-Weg vom Furkapass zum Rhonegletscher. Von einem Felshang, auf diesem Panoramawanderweg hast Du eine traumhafte Aussicht auf den Gletscher!
Am offiziellen Parkplatz des Rhonegletschers, gegenüber dem legendären Hotel Belvédère, befindet sich der Zugang zur umstrittenen Eisgrotte. Seit dem späten 19. Jahrhundert wird der Eistunnel jedes Jahr neu in den Gletscher geschlagen und mit weißen Polyester-Fleece abgedeckt.
Dies hilft dem Gletscher leider nur kurzfristig, zieht aber ein großes Umweltproblem nach sich, da die Mikroplastikfasern der Abdeckung durch das schmerzende Eis in die Rhone gelangen.
9. Verticalalp zum Stausee Lac Emosson
Das Bahnerlebnis Verticalp Emosson kombiniert 3 vollkommen unterschiedliche Bahnen (Standseilbahn, Panoramazug und Kleinbahn), um seine Fahrgäste in insgesamt 45 Minuten von Le Châtelard im Trient-Tal bis zum Stausee Lac Emosson zu bringen.
Der schöne Lac Emosson liegt auf 1930m.ü.M. und wurde zu Beginn der zwanziger Jahre von der SBB gebaut, um ihren Strombedarf zu decken. Der Staudamm ist der zweitgrößte Stausee der Schweiz.
Von der Staumauer und bereits während der Anfahrt mit VerticAlp hat man herausragende Blicke auf das Mont-Blanc-Massiv.
300 Meter oberhalb des Lac Emosson liegt der um einiges kleinere Stausee Lac du Vieux Emosson. In seiner Umgebung gibt es über 800, rund 250 Millionen Jahre alte, Fußabdrücke von Dinosauriern.
Es gibt einen schönen geologischen Lehrpfad und Rundwanderung, der an der Staumauer des Lac Emosson beginnt und zu den versteinerten Abdrücken führt.
10. Die Bernhardiner vom Großer Sankt Bernhard Pass
Schon seit Römerzeiten verband der Große Sankt Bernhard Pass Martigny, eine Stadt im Rhonetal des Wallis, mit der Stadt Aosta im italienischen Aostatal. Das auf der Passhöhe stehende Hospiz wurde im 11. Jahrhundert zum Schutz der Pilger und Reisenden auf 2469m.ü.M. gebaut.
Bereist seit dem 17. Jahrhundert werden im Hospiz des Grossen Sankt Bernhard, die berühmten Walliser Bernhardinerhunde gezüchtet.
Benannt nach dem Hospizgründer, Bernhard von Aosta. Die Hunde wurden damals zur Bewachung und dem Schutz eingesetzt, halfen jedoch auch bei der Rettung für im Schnee und Nebel verirrte Reisende.
Info: Der Heilige Bernhard wurde übrigens im Märchenschloss Chateau de Menthon Saint Bernard am See von Annecy in den französischen Alpen geborgen.
So verbreitete sich der Ruf des Bernhardiners (damals „Barry-Hund“ genannt) über ganz Europa und wurde zum Urbild des Rettungshundes.
Heute ist die 2005 gegründete Stiftung Fondation Pierre Gianadda, oder auch „Foundation Barry“ Eigentümerin der seit drei Jahrhunderten bestehenden Hundezucht. Aus dem ehemaligen Rettungs- und Lawinenhund ist heute ein sozialer und therapeutischer Begleithund geworden.
In Martigny gibt es das Bernhardiner-Museum „Musée et Chiens du Saint Bernard“, ein Ausbildungs- und Zuchtzentrum mit Ausstellungen zu Rettungshunden und Welpenbeobachtungsbereich.
Auf dem Großen Sankt Bernhard Pass befindet sich im alten Hospiz ebenfalls ein Bernhardiner-Museum. Dieses ist im Sommer täglich geöffnet.
11. Stockalpschloss in Brig
Im schönen Ort Brig an der Rhone steht das zwischen 1651 und 1671 errichtete Stockalperschloss, auch Stockalperpalast genannt. Es ist eines der größten privaten Barockbauten der Schweiz.
Der Geschäftsmann Kaspar Stockalper von Thurm (1609-1691) baute sich das beeindruckende Schloss als Kaufmannsresidenz.
Diese interessante Persönlichkeit sprach 6 Sprachen, hatte 14 Kinder mit 2 Frauen und wurde auch „König des Simplons“ genannt, da seine Haupterrungenschaft wahrscheinlich der Ausbau des Simplonpasses war. Sein Schloss gilt heute als Wahrzeichen der Region Oberwallis.
Wandertipp: Nach Kasper Stockalper wurde die beliebte Alpenüberquerung „ViaStockalper“ benannt. Der ca. 65km lange Wanderweg führt von Brig über den Simplonpass und Gondo bis Domodossola, in Italien.
Besichtigung des Stockalpschlosses: Der große Schlossgarten, den Schlosshof und die Ausstellung „Passage Simplon“ kannst Du kostenfrei selbst entdecken. Zur Besichtigung des Schlosses kannst Du Dich zwischen Mai und Oktober, Dienstag – Sonntag, für CHF 10.00 pro Person, einer Führung anschließen.
12. Staumauer Grande Dixence
Die Grande Dixence Staumauer liegt im Val des Dix und ist, mit 285 Metern, die vierthöchste Staumauer der Welt. Sie sammelt das Schmelzwasser von 35 Walliser Gletschern und wiegt 15 Millionen Tonnen!
Der zur beeindruckenden Mauer dazugehörige Stausee Lac des Dix fasst 400 Millionen Kubikmeter Wasser und ist Aufgangspunkt vieler, schöner Bergwanderungen im malerischen Tal.
17km südlich der Kantonshauptstadt Sion liegt das Ingenieurskunstwerk im oberen Teil des Val d’Hérémence. Von Mitte Juni bis Ende September kann das höchste Bauwerk der Schweiz 4x täglich besichtigt werden
Vom kostenfreien Parkplatz und Endstation des Postbusses unterhalb des Damms führt alternativ zum Wanderweg eine Luftseilbahn hinauf zur Mauerkrone der Dixence Staumauer.
FAQ’s zum Wallis
Warum hat Wallis 13 Sterne?
Die 13 Sterne im Wappen des Wallis stehen für die 13 Bezirke des Schweizer Kantons.
Warum stehen Häuser im Wallis auf Stelzen?
Die senkrechten Stützen aus Holz kreieren einen Hohlraum zwischen dem Unterbau und dem eigentlichen Speicher. Diese Bauweise verhinderte, dass Ungeziefer, vor allem Mäuse, in den Speicher eindrangen. Dieser war nun zu weit vom Boden entfernt.
Ist Wallis zweisprachig?
Der Kanton Wallis gehört sowohl zur Romandie als auch zur Deutschschweiz. Die Sprachgrenze verläuft entlang des kleinen Bach Raspille, zwischen Siders und Salgesch. Westlich davon spricht man französisch, im östlichen Teil des Wallis spricht man deutsch.
Wie viele Viertausender hat das Wallis?
Laut der Liste der UIAA (Internationale Union der Alpinismusvereinigungen) liegen auf dem Gebiet des Wallis 41 Viertausender Gipfel. Der wohl bekannteste Viertausender ist das markante Matterhorn mit 4478 Metern Höhe.
Wie heissen die Wasserkanäle im Wallis?
Die historischen Wasserkanäle des Wallis heißen Suonen (fr. Bisses). Diese offenen Gräben wurden bereits von den Römern angelegt, um das Wasser aus den Bergen in die trockenen Täler zu befördern.
Wie heisst der Fluss im Wallis?
Der größte Fluss des Kantons ist die Rhone. Sie durchzieht das Rhonetal von ihrem Ursprung am Rhonegletscher bis in den Genfersee. Von dort fließt sie durch Frankreich und mündet bei Marseille im Mittelmeer.
Welches ist der höchste Berg im Wallis?
Der höchste Berggipfel des Wallis ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv mit 4643m.ü.M. Die Dufourspitze ist auch der höchste Berg der gesamten Schweiz und der zweithöchste Berg der Alpen und Westeuropas.
Kann man im Wallis Skifahren?
Das Wallis hat die höchstgelegenen Skigebiete der Schweiz und mit dem Ferienparadies Zermatt auch das größte Skigebiet des Landes. Am Klein Matterhorn, im Matterhorn Glacier Paradies, befindet sich auch das größte Sommerskigebiet Europas.
Welche autofreien Orte gibt es im Wallis?
Die bekanntesten autofreien Orte im Wallis sind Zermatt, Saas-Fee, Bettmeralp, Riederalp und Belalp. Diese Dörfer sind zu Fuß, mit verschiedenen Bahnen (z.B. Gondeln oder Seilbahnen) oder Elektrotaxis erreichbar.
Was Du als Nächstes tun solltest
Jetzt, da Du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Wallis kennst, wird es Zeit, Dich für eine Region zu entscheiden, die Du intensiver entdecken möchtest.
Denn eines ist sicher: Alle Highlights in nur einem Ausflug unterzubringen würde bedeuten, dass der Genuss auf der Strecke bleibt.
Wenn Du es lieber ruhiger und naturnah magst, empfehle ich Dir die Region Les Portes du Soleil. Hier erwarten Dich atemberaubende Ausblicke auf das beeindruckende Dents-du-Midi-Massiv.
Besonders der Ort Champéry eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen: entspannt und (noch) ein echter Geheimtipp.