Festungsstadt Briancon
Erkundungstour durch eine der höchsten Städte Europas und Juwel in den französischen Alpen
Kennst Du schon die fantastische Festungsstadt Briancon, die höchstgelegene Stadt der europäischen Union?
Die Kleinstadt Briancon (franz.: Briançon) liegt malerisch auf 1326m.ü.M., in den französischen Alpen und ist umgeben von majestätischen Bergen.
Bereits wenn man sich von Weitem über eine der schönsten Alpenstraßen, der Route des Grandes Alpes nähert, ist an den vielen, beeindruckenden Festungen, die sich rund um Briancon verteilen, erkennbar, wie strategisch wichtig die Stadt in der Geschichte war.
Insgesamt gibt es in der Region um Briancon 25 Festungen an Berghängen und auf Hügeln. Viele von ihnen wurden von Sébastien Le Prestre de Vauban, dem berühmten französischen Militärarchitekten, entworfen und sind heute UNESCO-Weltkulturerbe.
Wann immer wir zum Housesitting vom Piemont nach Frankreich fahren, kommen wir an der Festungsstadt Briancon vorbei. Bereits mehrfach mussten wir hier einfach anhalten, um dieses Juwel von Kleinstadt zu erkunden.
Info: Wundere Dich bitte nicht, ich war mittlerweile mehrfach in Briancon und habe Bilder von verschiedenen Jahreszeiten im Artikel. Auch wurde die Kirche mittlerweile restauriert und frisch gestrichen.
Briancon Überblick
Die wunderschöne Festungsstadt Briancon (fr. Briançon) liegt im Südosten Frankreichs, in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, jeweils ca. 110km von Grenoble im Westen und dem italienischen Turin im Osten, entfernt.
Strategisch perfekt positioniert thront die Kleinstadt mit knapp 12000 Einwohnern, auf 1326m.ü.M.
Strahlenförmig führen die 5 Täler, der Haute-Durance, Guisane, Clarée, Ayes und Cerveyrette in die Provence, ins Queyras, zur Isère, in die Drôme und über den Col de Montgenèvre, ins nur 15km entfernte Italien.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Briancon sind die beeindruckenden Festungsanlagen von Vauban, die anerkanntes UNESCO-Weltkulturerbes sind.
Mit dem Vertrag von Utrecht endete 1713 der spanische Erbfolgekrieg und die französisch-savoyische Grenze wurde auf den Col de Montgenèvre, näher an Briancon heran, verlegt.
So wurde ab Juli 1721, unter der Herrschaft von Louis XV, die Festungsstadt Briancon aufgerüstet und um vier Forts (Fort Dauphin, Fort des Têtes, Fort des Salettes und Fort du Randouillet), einem Signalturm und der Brücke Pont d’Asfeld erweitert und die Wehrmauern verstärkt.
Heute besteht die Festungsstadt Briancon, einfach gesagt, aus zwei total verschiedenen Teilen:
- die Unterstadt (ville basse) ist der moderne Stadtteil mit Einkaufsviertel (rue centrale) und dem Bahnhof.
- die Oberstadt (ville haute) ist die malerische Altstadt, auch Cité Vauban genannt, die von hohen Mauern umgeben und größtenteils autofrei ist.
Info: Oft wird Davos im schweizerischen Graubünden als höchstgelegene Stadt Europas bezeichnet. Zwar liegt Davos auf 1560m.ü.M. und somit höher als Briancon, aber Davos ist eigentlich eine Gemeinde, bestehend aus mehreren Dörfern, und keine Stadt. Aber, um niemandem auf die Füße zu treten, betitele ich Briançon als höchstgelegen Stadt der EU, denn das ist sie ganz sicher.
Sehenswürdigkeiten innerhalb der Cité Vauban
Die malerische Altstadt von Briancon ist umgeben von massiven Wehrmauern, in Form einer Zitadelle. Wer hinein will, muss durch eines der gut erhaltenen Tore, die durchgängig geöffnet sind.
Die Porte de Pignerol und Porte Dauphine sind die Durchgänge im Norden, die Porte d’Embrun im Westen und die Porte de la Durance ist der südliche Zugang. Der Osten ist durch die Festung Fort du Château, auf dem städtischen Hügel, geschützt.
Die Grande Rue ist die schmale Hauptstraße der Oberstadt. Gesäumt ist die schöne Gasse mit Geschäften, Souvenirläden, Restaurants und Cafés.
Sie wird auch La Grande Gargouille (dt. großer Wasserspeier) genannt. Dies ist auf das Vorhandensein des kleinen Wasserkanals, mitten in der Gasse, zurückzuführen.
Gegenüber der Touristen-Information steht die sehenswerte Église Notre-Dame et Saint Nicolas de Briançon. Die ehemalige Stiftskirche mit den markanten Glockentürmen wurde zwischen 1703 und 1718 unter der Leitung von Vauban gebaut.
Info: In den interessanten Chorbereich (siehe Foto unten) kommt man ausschließlich mit einer Stadtführung. Die Kirche ist natürlich ohne Führung zugänglich.
Auf der Rückseite des großen Rathauses steht noch die kleine Église Des Cordeliers, mit schönen, mittelalterliche Fresken aus dem späten 14. Jahrhundert.
Absolut sehenswert ist auch der zauberhafte Platz Place d’Armes. Im Rahmen einer Stadtführung kann das sich an diesem Platz befindliche Gerichtsgebäude besucht werden.
Im hinteren Teil des ehemaligen Gerichtssaals befindet ein großes Model der gesamten Stadt und umliegenden Festungen.
Vergiss bei Deiner Entdeckungstour durch die Cité Vauban nicht die schmalen Gassen rechts und links der Hauptstraße, mit ihren bunten Hausfassaden, Sonnenuhren und Springbrunnen.
Tipp: Spaziere über den Weg Chemin de Ronde Supérieur, die obere Verteidigungslinie der Stadt, für einen schönen Blick über die Dächer.
Info zu Stadtführungen: Innerhalb des Stadttores Porte de Pignerol befindet sich, im ehemaligen Wachhaus, die Abteilung für Kulturerbe (fr. Service du Partrimoine). Sie sind für Stadtführungen und Führungen zu den verschiedenen Festungen rund um Briancon zuständig. ⇨ Hier geht es zur Übersicht für englische Führungen
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 17.30 Uhr (außer an Feiertagen). Alternativ kannst Du Deine Führung auch in der Touristen-Information (⇨ Lage) buchen.
Sehenswürdigkeiten außerhalb der Cité Vauban
Außerhalb der Festungsmauern sind vor allem die verschiedenen Festungen absolut sehenswert. Der Zugang ist jedoch eingeschränkt und wenn überhaupt, nur im Rahmen von Führungen durch den oben erwähnten Service du Partrimoine, möglich.
Fort du Château
Oberhalb der mittelalterlichen Oberstadt thront die beeindruckende Festung Fort du Château. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts gebaut und ersetzte eine kleine mittelalterliche Burg.
Diese umfasste eine 240m lange Verteidigungsmauer mit vier Türmen, einen großen viereckigen Bergfried, ein Wohngebäude und eine dem Heiligen Stephan geweihte Kapelle.
Alles wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zerstört und nach Vauban’s Plänen durch militärische Strukturen ersetzt, die heute größtenteils Ruinen sind. Seit 1932 steht die Statue „Grande France“ auf der Spitze.
Mein Tipp: Eine Führung in das Innere des Fort du Château lohnt sich. Es gibt zwar keine geschlossenen Räume, sondern ausschließlich Mauerreste zu sehen, allerdings bietet die Festung die beste Sicht über ganz Briancon und die umliegenden Taleingänge. ⇨ Hier geht’s zur englischen, 1,5-stündigen Führung
Fort des Têtes
Das Fort des Têtes (auch Fort des Trois Têtes) ist oder war das bedeutendste Bauwerk der Festungsanlage von Briancon. Es steht auf 1440m.ü.M., auf dem Têtes-Plateau. Vauban machte zwar die Pläne, starb aber vor Baubeginn in 1721.
Im Inneren der Festung befinden sich u.a. eine Kaserne für 1200 Soldaten, eine Kapelle, ein Gebäude für den Gouverneur, ein Arsenal für hundert Artilleriegeschütze und 20.000 Kanonen sowie Pulvermagazine für 180 Tonnen Schwarzpulver.
⇨ Infos und Buchung der englischsprachigen Führung
Kosten für die 2-stündige Führung: € 7,50 pro Person
Fort Dauphin
Als vorgeschobener Wachposten in der Befestigungskette wurde das Fort Dauphin als Schutzschild für das Fort des Trois Têtes konzipiert. 1874 wurde ihm noch ein Pulvermagazin hinzugefügt, ansonsten ist die Festung, seit seiner Fertigstellung 1734, unverändert.
Info: Im Frühling und Sommer kann das Fort in Kombination mit dem Fort des Têtes, an den Wochenenden, besichtigt werden.
Kosten für die 2,5-stündige Führung: € 7,50 pro Person
Fort du Randouillet
Über dem Fort des Têtes, auf 1604m, steht die Infanteriefestung Fort du Randouillet. Es hat seinen Namen von den Schwalben, in den Südalpen Randouilles genannt, die die Spalten seiner Felswände besetzen.
Die Randouillet Festung wurde ebenfalls nach Vauban’s Plänen aber erst nach seinem Tod gebaut und 1734 fertiggestellt. Der obere Teil, auch „Dungeon“ genannt beherbergt die Pulvermagazine, der untere Teil Kasernen und Logistikgebäude.
Du erreichst das Fort nach einem ca. 35-minütigen Aufstieg von Briancon durch den Wald.
Info: Im Frühling und Sommer kann das Fort, an den Wochenenden, besichtigt werden. Kosten für die 2-stündige Führung: € 7,50 pro Person
Communication Y
Communication Y ist eigentlich ein Verbindungsgang zwischen dem Fort des Têtes im Norden und der Randouillet Festung weiter südlich. Der 150m lange und 4,5m breite, überdachte Durchgang, hat über 2m breite Mauern.
Er wurde zur „Kommunikation“ und sicheren Verschieben von Proviant und Männern zwischen den beiden Festungen gebaut.
Fort des Salettes
Das Fort des Salettes ist das nördlichste der Festungsanlagen von Briancon. Nach Plänen von Vauban wurde es nach seinem Tod, in nur 3 Jahren Bauzeit, 1712 fertiggestellt.
Es liegt auf einer Höhe von 1538m.ü.M., thront somit weit über Briancon und diente dem Grenzschutz nach Italien. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Fort Dauphin war es möglich, die Straße ins Nachbarland perfekt abzusperren.
Du erreichst die Salettes Festung nach einem 25 Minuten Aufstieg, auf einem steinigen Pfad, vom 1km entfernten Briancon aus.
Info: Im Frühling und Sommer kann das Fort, am Wochenende, besichtigt werden. ⇨ Mehr Infos. Kosten für die 2-stündige Führung: € 7,50 pro Person
Pont d’Asfeld
Die steinern Brücke Pont d’Asfeld verbindet seit 1734 die Festungen auf der östlichen Flussseite der Durance mit der Cité Vauban, auf dem westlichen Ufer. Bei der Überquerung befindet man sich 55m über dem Flussbett.
Stadtwanderung in und um die Festungsstadt Briancon
Wir haben eine wunderschöne, einfach Wanderung gemacht, die ich zum Kennenlernen der Festungsstadt Briancon absolut empfehlen kann.
Hier findest Du meinen Vorschlag für eine Entdeckungstour, die den Großteil der Sehenswürdigkeiten inkludiert:
Wir haben als Ausgangspunkt für unsere Stadtwanderung den großen Parkplatz du Champ de Mars (⇨ Lage) gewählt. Nicht ganz preisgünstig, aber praktisch, da er direkt an der Cité Vauban und an der Hauptstraße liegt.
Durch das Stadttor Porte de Pignerol geht es in die historische Altstadt. Rechts von uns ist die Porte Dauphine, das zweite Eingangstor und vor uns, die noch recht leere Hauptstraße Grand Rue.
Da die Geschäfte noch geschlossen haben, wollen wir die Stadt erstmal von oben bewundern und nehmen den Chemin de Ronde, der stetig aufwärts führt.
Schnell haben wir eine schöne Sicht über die Dächer der Stadt, während wir unterhalb des Fort du Château entlang spazieren.
Durch die Porte de la Durance im Süden verlassen wir erstmal wieder die Oberstadt, überqueren die wirklich beeindruckend hohe Asfeldbrücke und erreichen den Wald auf der anderen Uferseite.
Auf breiten Wegen geht es stetig weiter aufwärts. Das Fort des Têtes ist natürlich geschlossen, schade. Der Wanderweg führt links im Bogen um die mächtigen Mauern herum.
Ich probiere trotzdem jedes mögliche Tor und wir klettern in alle offenen Gänge, aber weit kommen wir nicht.
Am großen Parking du Champ de Tir halten wir uns rechts, links würde man zur Dauphin-Festung gelangen.
Die schmale, nun abwärts führende Straße passiert den breiten Verbindungsgang Communication Y und links von uns thront das Fort du Randouillet.
Unterhalb des Fort des Têtes, das wir nun fast komplett umrundet haben, nehmen wir den Feldweg, entlang eines kleinen Wasserkanals, der uns in den Wald führt. Von hier führen wirklich alle Wege nach Rom oder besser gesagt, in den Parc de la Schappe.
Dieser Park, direkt unterhalb der Oberstadt und der Festungen, ist eine Erholungsoase und Kinderparadies, direkt am Fluss Durance. Es gibt einen großen Spielplatz und Kletterpark sowie einen kleinen See (nicht zum Baden), den wir auf der linken Seite umrunden.
Durch die Porte d’Embrun betreten wir wieder die alte Festungsstadt Briancon und wandern langsam die Grand Rue nach oben. Immer wieder machen wir Abstecher in die niedlichen Seitengassen, bis wir wieder am Ausgangspunkt, dem Parkplatz im Norden der Altstadt ankommen.
| Festungsstadt Briancon Erkundungstour | |
|---|---|
| Start- & Endpunkt | Parkplatz du Champ de Mars |
| Länge | 7,3km |
| Höhenmeter | ↑ 270 / ↓ 270 |
| Schwierigkeit | leicht |
| Link zu den Details der Wanderroute, aufgezeichnet mit Komoot |
Weitere Festungen rund um Briancon
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 fielen das Elsass und Teile Lothringens an das Deutschen Reich. Diese verschobene Ostgrenze machten eine Anpassung der Befestigungsanlagen in Frankreich notwendig.
In den 1870er Jahren erschuf der französische Militäringenieur und General Raymond Adolphe Séré de Rivières (1815-1895), die Barrière de fer (dt. Eiserne Barriere), auch unter seinem Namen „Séré de Rivières“ bekannt.
Entlang der Grenzen und Küsten Frankreichs wurden dementsprechend neue Befestigungssysteme erreichtet.
Die Region um Briancon bekam fünf neue Festungen, die in Höhen von über 2000 Metern erbaut wurden: Croix de Bretagne, Lenlon, Gondrand, Infernet, La Grande Maye und Janus.
Reisetipp: Weitere, interessante Festungen, in der Umgebung sind Mont-Dauphin und das Fort Queyras (beide ebenfalls von Vauban), die Festungen von L’Esseillon, die Festungen am Col du Mont Cenis sowie die Festung Fenestrelle und die Festung von Bard im Piemont.
Hôtel Vauban Briançon Serre Chevalier
Das renovierte 3-Sterne-Hotel liegt ideal unterhalb der Briançon Altstadt und unweit der Prorel Talstation und der Hauptstraße. Pluspunkt ist der große, kostenfreie Parkplatz, der zum Hotel gehört und die wunderschöne Bergsicht von den Zimmern.
Weitere Highlights rund um die Festungsstadt Briancon
Croix de Toulouse (Kreuz von Toulouse)
Das Croix de Toulouse ist ein beeindruckender Aussichtspunkt auf 1962m.ü.M., nördlich oberhalb von Briançon. Er bietet einen atemberaubenden Blick auf den Col du Montgenèvre, die italienischen Alpen, das obere Durance-Tal und den Ecrins Nationalpark.
Der Aufstieg zum Kreuz ist ca. 3,5km lang und Wanderer brauchen vom Stadtzentrum für die knapp 600 Höhenmeter ungefähr zwei Stunde, je nach Kondition und Fitnesslevel.
Télécabine de Prorel
Wer nicht wandern will oder kann und trotzdem eine traumhafte Aussicht über die Festungsstadt Briancon, das Guisane-Tal und die umliegenden Alpengipfel genießen möchte, der sollte mit der Gondel auf den 2566m hohen Gipfel des Prorel fahren.
Von der Bergstation der Télécabine de Prorel, auf ca. 2300m, sind es noch ca. 100 Höhenmeter bis zum Gipfel. Auch sehenswert die kleine Kapelle Chapelle de Notre Dame des neiges, etwas südlich der Bergstation gelegen.
Serre Chevalier
Ein weiterer wunderschöner Aussichtspunkt befindet sich auf dem Gipfel des Serre Chevalier, auf 2491m.ü.M..
Dieser aussichtsreiche Berg ist auch Namensgeber des beliebten Skigebietes, das sich von Briançon über Chantemerle und Villeneuve-la-Salle bis Le Monêtier-les-Bains, im Vallée de la Guisane, erstreckt.
Für Wanderer führt der recht einfache Bergwanderweg, meist auf breiten Pisten von der Bergstation der Télécabine de Prorel, unterhalb des Rocher Blanc vorbei, in 1,5-2std zum 3,5km entfernten Serre Chevalier Gipfel.
Alternativ ist auch dieser Berg mit einer Gondel, der Telepherique Serre Chevalier aus dem Weiler Chantemerle erreichbar. In diesem wunderschönen Gebiet habe ich auch meinen ersten Tandem-Gleitschirmflug absolviert.
Ecrins-Nationalpark
Ein weiteres Highlight für Wanderer und Outdoor Fans ist der westlich des Festungsstadt Briancon gelegene Écrins Nationalpark (fr. Parc national des Écrins). Auf dem knapp 1800m2 großen Parkgelände befinden sich 150 Berge, die zwischen 3000 und 4100 Meter hoch sind.
Höchster Gipfel ist der Barre des Écrins, mit 4102m.ü.M. Der Nationalpark genießt einen sehr guten Ruf, wenn es um unberührte Landschaften, Ruhe und Einsamkeit sowie um seltene Gebirgspflanzen geht.
Auf meiner Alpenüberquerung bin ich hier durchgekommen und habe die vielen Bergseen mit ihrem kristallklaren Wasser, die Wiesen voller wilder Alpenblumen und die malerische kleine Dörfer wie z.B. Vallouise unglaublich genossen.
FAQ’s zu Briançon
Wo liegt Briançon?
Briançon liegt im Südosten Frankreichs, in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die sehenswerte Stadt befindet sich jeweils ca. 110km von Grenoble im Westen und dem italienischen Turin im Osten, in den französischen Alpen.
Wie hoch liegt Briançon?
Briançon liegt auf einer Höhe von etwa 1326 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist die höchstgelegene Stadt in Frankreich und der Europäischen Union.
Wie ist das Klima in Briançon?
Briançon hat ein Bergklima mit kalten Wintern und milden Sommern. Die Temperaturen können im Winter stark unter den Gefrierpunkt fallen und im Sommer angenehm warm sein.
Gibt es Skigebiete in der Nähe von Briançon?
Ja, in der Nähe von Briançon gibt es mehrere Skigebiete. Darunter die beliebte Skidestination Serre Chevalier im Tal der Guisane, eines der größten Skigebiete in den Alpen.
Wofür ist Briancon bekannt?
Briançon ist vor allem für seine historischen Festungsanlagen bekannt, darunter die Zitadelle von Briançon und das UNESCO-Weltkulturerbe Fortifications de Vauban. Touristen kommen auch, da Briancon die höchstgelegene Stadt des Landes ist und Zugang zu erstklassigen Skigebieten wie Serre Chevalier bietet.