Camino del Norte: Meine Erfahrungen auf dem spanischen Jakobsweg von Irun nach Bilbao
Wenn du nach ehrlichen Erfahrungen auf dem Camino del Norte suchst und wissen willst, wie anstrengend die ersten Etappen zwischen Irún und Bilbao wirklich sind, bist du hier genau richtig.
Ich bin den Jakobsweg entlang der spanischen Nordküste Anfang Mai von Irún bis Bilbao gelaufen. Inklusive Dauerregen, matschiger Küstenpfade, steiler Anstiege und komplett durchnässter Wanderschuhe.
In diesem Erfahrungsbericht nehme ich dich mit auf meine ersten 6 Etappen des Camino del Norte im Baskenland. Du erfährst:
- welche Abschnitte ich besonders schön fand,
- wo sich die Küstenvarianten wirklich lohnen,
- welche Unterkünfte ich empfehlen kann
- und welche Etappe mich ehrlich gesagt eher genervt hat.
Denn gerade der Abschnitt zwischen Irún und Bilbao gilt als einer der landschaftlich schönsten, aber auch anstrengendsten Teile des gesamten Camino del Norte.
Statt gemütlichem Küstenspaziergang erwarten dich hier ständig steile Anstiege, matschige Wege und deutlich mehr Höhenmeter, als viele vermuten.
Aber die Flysch-Küste bei Deba, die Stimmung im Kloster Zenarruza und die vielen kleinen Begegnungen unterwegs, sind diese Anstregungen absolut wert.
Etappe 1 (Irun – San Sebastian)
Länge: 30km | Höhenmeter: ↑ 1030 & ↓ 1040 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Landschaftlich ein absolut toller Start in den Camino del Norte und gleichzeitig genauso anspruchsvoll, wie oft beschrieben.
Die Etappe ist lang, mit vielen Höhenmetern und einem ständigen Auf und Ab. Dafür aber durchgehend richtig schöne und abwechslungsreiche Ausblicke.
Hinter Irún geht es direkt hinauf zum Santuario de Guadalupe und von dort weiter auf den Höhenrücken des Jaizkibel, eines der absoluten Highlights der Etappe.
Der Kammweg zieht sich über viele Kilometer mit freien Blicken in beide Richtungen bis zu den Funkmasten auf dem Monte Jaizkibel.
Und dann plötzlich: frei laufende Pferde! So cool! Eines wollte unbedingt meine Wanderstöcke essen.
Danach folgte der Abstieg nach Pasai Donibane, ein kleiner, niedlicher Ort direkt am Wasser. Heute, an einem langen Wochenende um die Mittagszeit, allerdings recht voll…
Mit einer kleinen Fähre geht’s über den Fluss. Echt cool, ist mal etwas anderes! Auf der anderen Seite folgen viele Treppenstufen, die sich ziemlich ziehen.
Oben angekommen verläuft ein wunderschöner Küstenweg oberhalb der Klippen mit weiten Blicken auf die bewaldete Küste und den Atlantik.
Als der Camino Richtung San Sebastián absteigt, habe ich mich für die etwas längere Variante auf dem GR 121 entschieden, die länger an der Küste verläuft. Ich war noch richtig fit und das angekündigte Gewitter blieb auch aus.
In San Sebastián habe ich noch einen Abstecher in die wirklich schöne Altstadt gemacht. Gestern nach meinen 26 Stunden FlixBus Fahrt hatte ich dafür keine Energie mehr.
Meine Unterkunft in San Sebastian
Empfehlung ja aber… ⇨ Schönes Hostel aber für den Camino nicht ideal gelegen, da es etwas abseits vom Weg im Westen der Stadt liegt. Ich würde eher eine Unterkunft in der Altstadt, im Osten San Sebastians empfehlen, da die erste Etappe eh schon lang und durchaus anstrengend ist.
Etappe 2 (San Sebastian – Zarautz)
Länge: 22km | Höhenmeter: ↑ 630 & ↓ 640 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Die zweite Etappe von San Sebastián nach Zarautz setzt landschaftlich genau da an, wo die erste aufgehört hat: Anspruchsvoll, abwechslungsreich und eigentlich richtig schön.
So richtig genießen konnte ich sie allerdings nicht, denn zwischen Nieselregen und starkem Regen gab es nur sehr wenige trockene Momente.
Gleich zu Beginn geht es steil bergauf aus San Sebastián heraus. Danach verläuft der Weg über kleine Sträßchen, vorbei an einzelnen Häusern und Bauernhöfen, meist mit Blick auf das Meer. Bei gutem Wetter sicher ein richtig schöner Abschnitt.
Dank des sich alle 5 Minuten ändernden Wetters und Regenintensität konnte ich immerhin üben, wie ich mein Ganzkörperkondom aka Regenponcho alleine anziehe. Hat gestern, ohne Hilfe, noch nicht funktioniert.
Nach einem Stück durch den Wald kam, passend zum Starkregen, eine Pilgerherberge genau richtig. Dort habe ich bei einem Café den schlimmsten Schauer ausgesessen.
Anschließend folgt der Abstieg ins Örtchen Orio, schön am Fluss gelegen. Der Weg führt dabei durch einzelne Weinberge, die man hier oben immer wieder sieht.
Kurz vor dem Ziel wurde das Wetter dann etwas besser, sodass ich mich für die Küstenvariante statt Hauptstraße entschieden habe.
Die Variante führt näher am Meer entlang und bietet nochmal richtig schöne Ausblicke. Dabei kommt man auch an einer alten Küstenbatterie vorbei, bevor es über gut befestigte aber natürlich steile Treppen und Holzstege weiter in den Surferort Zarautz geht.
Spätestens hier wurde mir klar, dass der Camino del Norte deutlich mehr anspruchsvolle Küstenwanderung als entspannter Pilgerweg ist.
Meine Unterkunft in Zarautz
Empfehlung⇨ Schönes und gepflegtes Hostel, nah am Strand und direkt am Camino del Norte gelegen. Mit Küchenzeile und Aufenthaltsbereich, direkt unterhalb eines Supermarktes.
Etappe 3 (Zarautz – Mutriku)
Länge: 31km | Höhenmeter: ↑ 1180 & ↓ 920 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Die Camino Etappe von Zarautz nach Mutriku hat wieder alles dabei: Küste, Höhenmeter, schöne Orte und leider auch ziemlich viel Regen.
Abmarsch noch im Dunkeln um 6:30 (weil ich wach war) und nach 10 Minuten setzt der Regen ein. Die ersten Kilometer bin ich auf der Camino-Alternative entlang der Uferstraße Richtung Getaria gelaufen und kam dort erstmal komplett durchnässt an.
Nach einem kleinen Schlenker durch den niedlichen Ort ging es bergauf über Felder und Wiesen. Ein typischer Abschnitt für diese Etappe: kurze, knackige Anstiege und immer wieder schöne Ausblicke.
Der Abstieg nach Zumaia war dann einer der wenigen Momente ohne Regen und richtig schön. Mit Blick auf den Ort und die Küste konnte ich die Etappe kurz mal wirklich genießen.
Ganz mutig habe ich danach mein Ganzkörperkondom aka Regenponcho ausgezogen, weil sich tatsächlich ein Sonnenstrahl gezeigt hat. Spoiler: blieb natürlich nicht lange trocken.
Wie schon am Vortag habe ich mich auch heute wieder für die Küstenalternative statt Camino entschieden.
Und ja, sie ist genau wie alle sagen: richtig schön, ziemlich matschig und durch das ständige Auf und Ab auch ordentlich anstrengend.
Aber der Abschnitt entlang der Flysch-Küste war definitiv das Highlight dieser Etappe. Diese geschichteten Felsen direkt am Meer sehen einfach toll aus und meine Handykamera lief heiß vor lauter landschaftlicher Schönheit.
Die letzten 30 Minuten vor Deba hat es dann nochmal richtig geschüttet. Der Weg wurde schnell zu einem einzigen Matschpfad und den steilen, finalen Abstieg in die Stadt fand ich auf den glitschigen Pflastersteinen richtig gefährlich.
Auch die finalen 5 Kilometer zur Herberge in Mutriku waren entsprechend rutschig und kräftezehrend… Die (lauwarme) Dusche hatte ich mir echt verdient!
Meine Unterkunft in Mutriku
Absolute Empfehlung⇨ Super freundliche Hosts, leckeres Essen und direkt am Camino mit toller Aussicht über die Berge. Es gibt getrennte Schlaf und Badbereiche für Männer und Frauen und die überdachte Sitzecke draußen war sogar bei Regen richtig gemütlich.
Etappe 4 (Mutriku – Kloster Zenarruza)
Länge: 29km | Höhenmeter: ↑ 570 & ↓ 720 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Diese Etappe des Camino del Norte von Mutriku bis zum Monasterio de Zenarruza war deutlich ruhiger und ländlicher als die vorherigen Tage an der Küste.
Ich bin wieder früh gestartet. Natürlich im Regen. Die Wege waren entsprechend matschig und rutschig und besonders bergab teilweise ziemlich schmierig… Was auf dem Fischerweg in Portugal der tiefe Sand ist, war auf diesen ersten Etappen des Camino del Norte definitiv der Matsch.
Der Weg führt hier ständig auf und ab (natürlich steil) durch lichte Wälder, vorbei an Wiesen, einzelnen Gehöften und kleinen Häusern.
Oft verläuft der Camino lange an grünen Berghängen entlang. Insgesamt eine sehr ruhige und lauschige Etappe.
Große Highlights gibt es unterwegs zwar nicht wirklich, dafür aber viele schöne kleine Abschnitte und immer wieder typisch baskische Landschaften. Mal mit Nieselregen, mal für ein paar Minuten trocken.
Mittags habe ich in Markina-Xemein auf einen Café und einen Pilgerstempel angehalten, bevor es anschließend deutlich entspannter weiterging.
Ein Stück folgt der Camino anschließend recht beschaulich einem kleinen Fluss, ausnahmsweise mal ohne ständiges Auf und Ab.
Lange hielt diese Erholung natürlich nicht an, denn der nächste Anstieg ließ nicht lange auf sich warten.
Im kleinen Ort Ziortza-Bolibar fing es dann wieder richtig an zu schütten, sodass der finale Aufstieg zum Kloster nochmal ziemlich anstrengend wurde.
Das Monasterio de Zenarruza selbst ist dafür ein wirklich besonderer Ort. Mitten im Grünen, umgeben von Hügeln und absolut ruhig.
Abends gab’s in der schönen Kirche noch Gesänge der Mönche und den Pilgersegen. Was ein besonderer Abend und Ort!
Meine Unterkunft im Kloster Zenarruza
Absolute Empfehlung⇨ Sehr einfache Pilgerunterkunft inklusive vegetarischer Pasta am Abend und sehr einfachem Frühstück am Morgen. Alles auf Spendenbasis.
Die Unterkunft lebt vor allem von der besonderen Atmosphäre mit den Gesängen der Mönche und der Pilgersegnung in der Kirche. Du kannst nicht vorab reservieren, es gilt das „first come – first serve“ Prinzip aber durch das an das Kloster angeschlossene Hostel, gibt es wirklich sehr viel Platz für Pilger.
Etappe 5 (Kloster Zenarruza – Muxika)
Länge: 26km | Höhenmeter: ↑ 800 & ↓ 890 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Schöner hätte der Tag kaum starten können: Sonnenaufgang über den nebeligen Hügeln und dem Kloster. Fotogener ging es wirklich kaum!
Die Etappe führte wieder viel durch lichte Wälder, über Felder und durch kleine Orte mit leider immer geschlossenen Kirchen und Kapellen.
Dazu Weiden mit Pferden, Kühen und Ziegen. Landschaftlich also ähnlich wie am Vortag, nur diesmal endlich mit Sonne.
Der erste Tag übrigens, an dem ich mein Ganzkörperkondom (Regenponcho) nicht anziehen musste.
Die Wege waren nach den letzten Regentagen allerdings trotzdem total matschig… und wie üblich steil hoch und runter.
In Gernika wäre ich gerne länger geblieben. Das Städtchen ist vor allem durch die Bombardierung im Spanischen Bürgerkrieg 1937 bekannt geworden, die auch Pablo Picassos berühmtes Gemälde „Guernica“ inspiriert hat.
Sie gilt als die „heilige Stadt“ der Basken.
Ein letzter, ziemlich anstrengender Anstieg wartete allerdings noch auf mich, bevor ich meine idyllisch gelegene Herberge auf dem Berg erreicht habe.
Meine Unterkunft in Muxika
Empfehlung⇨ Leckeres Essen, auch mit veganen Optionen. Bauernhaus Atmosphäre und wunderschön auf dem Berg gelegen. Bei Regen wird es allerdings schnell etwas kuschelig, da der Innenbereich recht klein ist.
Etappe 6 (Muxika – Bilbao)
Länge: 27km | Höhenmeter: ↑ 670 & ↓ 870 | ⇨ GPS und mehr Fotos auf Komoot
Meine letzte Etappe auf dem Camino del Norte nach Bilbao hatte ich mir nochmal richtig toll vorgestellt. Nett gesagt war sie eher so semi schön…
Zunächst verlief der Weg aber noch richtig nett und aussichtsreich, wie üblich über matschige Waldwege und kleine Sträßchen bis ins niedliche Örtchen Larrabezu.
Da dort gefühlt alle Pilger angehalten haben, gab es nochmal fröhliches Wiedersehen bei Café und Gebäck.
Danach kam allerdings der Teil der Etappe, der öde und blöd zu laufen war.
Über etwa 7km ging es fast nur noch entlang der Straße. Aber keine ruhigen Nebenstraßen, sondern Gehweg direkt neben der Hauptstraße inklusive Verkehr, Lastern und vielen Ausblicken auf Industrie…
Im Stechschritt bin ich deshalb so schnell ich konnte bis Zambudio gelaufen, aber der Ort war ehrlich gesagt auch nicht schöner. Pilgerstempel geholt und direkt weiter.
Danach ging es nochmal steil bergauf, denn es galt den letzten Hügel vor Bilbao zu überqueren. Dieser Abschnitt verlief dann auch endlich wieder durch ein bisschen Wald.
Vom höchsten Punkt hat man einen kleinen Blick durch die Bäume auf die Vororte von Bilbao und später im natürlich wieder steilen Abstieg, auch auf die Innenstadt.
Und auch wenn mich die Etappe selbst nicht begeistert hat: Die Altstadt von Bilbao ist wirklich richtig toll. Schmale Gassen, kleine Plätze und viele schmale Häuser mit bunten Erkern.
Meine Unterkunft in Bilbao
Quartier Bilbao Hostel Casco Viejo
Absolute Empfehlung⇨ Top Lage mitten in der Altstadt, mit großem Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss, nur wenige Schritte vom Camino entfernt. Sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis inklusive Frühstück und perfekt für die Ankunft und das nahgelegene Gewusel des Nachtlebens in Bilbao.
Mein Fazit zum Camino del Norte von Irún bis Bilbao
Diese ersten Etappen des Camino del Norte haben mich ehrlich gesagt deutlich mehr gefordert, als ich erwartet hatte. Vor allem die vielen Höhenmeter, der Matsch und das ständige Auf und Ab haben die Strecke anstrengender gemacht, als die Kilometer vermuten lassen.
Gleichzeitig war dieser Abschnitt landschaftlich aber auch unglaublich schön. Die baskische Küste, die kleinen Orte unterwegs, die Flysch-Felsen bei Deba und die besondere Stimmung im Kloster Zenarruza gehören für mich definitiv zu den Highlights.
Auch wenn mir nicht jede Etappe gefallen hat und ich den letzten Abschnitt vor Bilbao eher zäh fand, würde ich diesen Teil des Camino del Norte sofort wieder laufen.
Meine Tipps für diese ersten Etappen des Camino del Norte
- Übernachte vor und nach Etappe 1 in San Sebastian und nicht wie üblich immer am Etappenziel. Morgens fahren regelmäßig Züge nach Irún und so kannst Du die erste, ziemlich lange und anstrengende Etappe mit leichtem Gepäck laufen. Für mich war das ideal zum „einlaufen“.
- Nimm die Küstenvarianten auf dem GR121. Vor allem die Flysch Küste vor Deba (Etappe 3) fand ich fantastisch. Ja, die Varianten sind oft etwas anstrengender, matschiger und haben noch ein paar Extra Höhenmeter aber landschaftlich lohnen sie sich total.
- Nimm Wanderstöcke mit: Es geht ständig auf und ab und das selten sanft sondern fast immer steil. Die Stöcke helfen nicht nur bergab, sondern entlasten auch beim Tragen des Rucksacks enorm. Falls Du keine mitnehmen kannst: Im Zentrum von San Sebastián gibt es einen Decathlon.
- Lieber Wanderstiefel statt leichte Trailrunner. Die Wege waren bei mir oft total matschig, steil und teilweise ziemlich rutschig. Klar, Trailrunner sind leichter aber ich war über die griffige Sohle und Stabilität meiner Wanderstiefel wirklich froh.
- Informiere Dich vorher über Pilgerstempel: Wenn Du Stempel sammeln willst, schau vorher nach Öffnungszeiten. Ich habe an manchen Tagen nur den einen Stempel aus der Herberge bekommen, weil Kirchen geschlossen waren und Touristeninfos oder Municipal Offices oft nur sehr eingeschränkt geöffnet hatten.
- Regenausrüstung mitnehmen: Auch wenn kein Regen angesagt ist oder manchmal nur kurz kommt: Ohne vernünftigen Regenschutz wird’s schnell ungemütlich. Und ja… irgendwann habe auch ich gelernt, den Regenponcho alleine über den großen Rucksack zu ziehen.
⇨ Ich hatte diesen Ganzkörper-Regenponcho dabei, der extra für Rucksackträger gemacht ist. Hat dicht gehalten, wurde nicht zu schwitzig und ist leicht und einfach verstaubar. Diesen alleine anzuziehen muss man allerdings erstmal lernen…
- Übernachte im Kloster Zenarruza (Ende Etappe 4): Das tolle Kloster mit wunderschönem kleinen Kreuzgang liegt idyllisch auf dem Berg, mitten im Grünen. Abends singen die Mönche in der Kirche und die Pilger werden gesegnet. Ein echt besonderer Ort!
Sonst noch wichtig
Dieser wunderschöne Abschnitt des spanischen Jakobsweges in Richtung Santiago de Compostela ist anspruchsvoll und war für mich, als geübte Wanderin, gut machbar.
Als Wanderanfänger würde ich auf jeden Fall kürzere Etappen wählen, damit man den Camino auch genießen kann und sich nicht gehetzt fühlt oder Alternative einen entspannteren Pilgerweg wie z.B. die Via Francigena im Aostatal.
Zur Vorbereitung habe ich den Rother Wanderführer studiert, mir die GPX Daten herunter geladen und auch die Gronze-App, vor allem wegen der Übernachtungsoptionen konsultiert. Mitgenommen habe ich keinerlei Wanderführer, um Gewicht zu sparen.
Die Route ist sehr gut ausgeschildert, die gelben Pfeile sind immer gut sichtbar und eigentlich sieht man auch immer irgendwo einen anderen Pilger, dem man notfalls folgen kann.